Der Italiener war wenige Tage nach der Tat bei dem Versuch, mit einer Fähre nach Tunesien auszureisen, in Marseille den französischen Behörden ins Netz gegangen. Nach ihm war mittels europäischem Haftbefehl gesucht worden. Der 42-Jährige hatte bei seiner Einvernahme bei der Polizei bestritten, den Tiroler getötet zu haben, gab aber zu, dem Opfer zwei Sportautos abgekauft zu haben.Der Italiener wird verdächtigt, den 47-Jährigen am 14. Februar des vergangenen Jahres bei einem Autogeschäft getötet zu haben. Danach soll er die Leiche im Kofferraum seines Autos versteckt haben. Der Beschuldigte selbst flüchtete, sein Auto ließ er aber in Baumkirchen bei dem Gasthof zurück, in dem er sich eingemietet hatte. Einen Tag später erhielt die Frau des 47-Jährigen, die zu diesem Zeitpunkt nicht in Tirol war, eine mysteriöse SMS von ihrem Mann, deren Echtheit sie anzweifelte. Sie erstattete eine Vermisstenanzeige. (STOL hat berichtet)Am 17. Februar erschienen schließlich ein Mann und eine Frau in dem Gasthof in Baumkirchen und wollten den Zimmerschlüssel des Italieners zurückgeben. Zudem sollte eine Abschleppfirma den Wagen des 42-Jährigen wegen eines angeblichen Defekts verladen und zurück nach Italien bringen. Die Polizei verhinderte dies jedoch und fand bei einer anschließenden Durchsuchung des Wagens die Leiche des 47-Jährigen im Kofferraum. Als Todesursache wurde ein „Angriff auf den Hals“ festgestellt.apa