Freitag, 19. Mai 2017

Nordtiroler überlebt 200-Meter-Sturz am Großglockner

Ein 28-Jähriger aus der Nähe von Innsbruck hatte am Donnerstag beim Bergsteigen am Großglockner riesiges Glück und hat einen 200-Meter-Sturz überlebt, wenn auch schwer verletzt.

Ein Nordtiroler ist am Großglockner 200 Meter in die Tiefe gestürzt.
Ein Nordtiroler ist am Großglockner 200 Meter in die Tiefe gestürzt. - Foto: © APA

Der Mann stürzte laut Medienberichten beim Abseilen aus bisher ungeklärter Ursache in die Tiefe und blieb am sogenannten Ködnitzkees liegen. Der Mann stürzte im steilen Gelände über Schneerinnen und ein Schneefeld. Das minderte offenbar den Aufprall.

Der junge Mann war mit einem Kletterkameraden auf der Südflanke des Großglockners unterwegs, als eine Seilsicherung ausgebrochen sein dürfte.

Nach der Erstversorgung wurde er von der Besatzung eines Notarzthubschraubers geborgen und in das Krankenhaus Lienz geflogen.

Der Bergsteiger erlitt mehrere Knochenbrüche und Kopfverletzungen. Er werde aber überleben, meinte der Flugarzt zum ORF. Die Kopfverletzung seien nicht sehr schwer und er habe mit den Rettern sprechen können. Aber er habe auch mehrere Knochenbrüche.“

Der zweite Bergsteiger, der mit dem Nordtiroler unterwegs war, wurde vom Polizeihubschrauber aus der Glocknerwand geborgen.

apa

stol