Samstag, 23. November 2019

Nordwesten Italiens erneut von starken Unwettern geplagt

Der Nordwesten Italiens ist am Samstag wieder von heftigen Regenfällen und Überschwemmungen heimgesucht worden. In Genua machten Erdrutsche mehrere Straßen unpassierbar, Keller, Unterführungen und Geschäfte wurden überschwemmt.

Starke Regenfälle und Überschwemmungen musste der Nordwesten Italiens über sich ergehen lassen.
Starke Regenfälle und Überschwemmungen musste der Nordwesten Italiens über sich ergehen lassen. - Foto: © ANSA / LUCA ZENNARO

Im Polcevera-Tal in Genua fielen in 3 Stunden knapp 300 Millimeter Regen, wie die Region Ligurien auf Twitter mitteilte. Umgerechnet sind das 300 Liter pro Quadratmeter.

Regionalpräsident Giovanni Toti appellierte an die Bürger, möglichst nicht aus dem Haus zu gehen. Auf Facebook postete er ein Video, auf dem Feuerwehrleute in einem Schlauchboot Menschen aus einem Auto in einer überfluteten Unterführung retten.

⚠️ Ecco il video in cui si vedono alcune persone messe in salvo a Genova nel sottopasso di Brin che si è allagato nella notte. Transitavano lì con le auto e sono dovuti intervenire i sommozzatori dei vigili del fuoco. Non uscite di casa in queste ore di allerta rossa! Fatelo solo se necessario! Non mettete a rischio la vostra sicurezza e quella dei soccorritori, che ringrazio di cuore per i loro preziosi interventi. Hanno lavorato senza fermarsi mai per tutta la notte! Massima prudenza!

Pubblicato da Giovanni Toti su Sabato 23 novembre 2019


Alarmstufe Rot

Für ganz Ligurien galt am Samstag die höchste Alarmstufe Rot. Die Feuerwehr meldete am Morgen aus Genua mehr als 100 Einsätze wegen stecken gebliebener Autos, Erdrutschen, Wasserschäden und umstürzender Bäume.

Die Autobahn A 7 von Genua nach Mailand war bei Bolzaneto unterbrochen. Auch aus der westlich von Genua gelegenen ligurischen Provinz Savona sowie aus der Provinz Alessandria im Piemont wurden Überschwemmungen gemeldet.

apa/dpa