Die Maschine, ein „Christophorus 5“ des ÖAMTC, wurde beim Verladen des Patienten nicht abgestellt, hieß es. Der Notarzthubschrauber drehte sich darauf rund „270 Grad um die eigene Achse“ und der Patient im Bergesack stürzte aus der Maschine. Dabei wurde auch ein 44-jähriger Flugretter leicht verletzt.Durch die Drehbewegung streifte der Hubschrauber mit dem Heckrotor eine Böschung und kam dann nach erneuter Kollision mit einer Schneewand zum Stillstand.Ein weiterer Notarzthubschrauber wurde angefordert, der den 42-jährigen Piloten und den verletzten Flugretter ins Krankenhaus Zams brachte. Der 37-jährige Verletzte wurde mit der Rettung ins Krankenhaus eingeliefert.Laut Polizei ordnete die Staatsanwaltschaft Innsbruck die Sicherstellung des Hubschraubers an und ein gerichtlich beeideter Sachverständiger für Luftfahrt wurde beauftragt, den Unfall zu untersuchen.Zwischenfall auch in SüdtirolErst vor 10 Tagen hatte es auch in Südtirol einen Zwischenfall mit einem Rettungshubschrauber gegeben, der allerdings glücklicherweise ohne Verletzte ablief (STOL hat berichtet). Bei einer gemeinsamen Übung der Flugrettung und des Grödner Bergrettungsdienstes hatte der Rettungshubschrauber Pelikan 2 bei einem Schwebeanflug im steilen Gelände mit den Rotorblättern den Boden berührt, konnte dann aber sicher im Tal landen.apa/stol