Donnerstag, 26. Oktober 2017

Notfallübung in Meran: Feuerprobe für automatisierte Alarmierung

Das Um und Auf bei einem Notfall ist die Alarmierung: Sie muss zeitgerecht erfolgen, bestens vernetzt und zielgerichtet sein. Besonders in öffentlichen Einrichtungen wie dem Krankenhaus ist das unumgänglich.

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Die technische Abteilung im Gesundheitsbezirk Meran hat in den letzten Jahren deshalb verstärkt Wert darauf gelegt, ein effizientes Alarmierungssystem zu installieren. Ein großer Aufwand, der nun bei einer Notfallübung am 17. Oktober die „Feuerprobe“ erlebte. 

Laut dem Beauftragten für das Notfallmanagement des Gesundheitsbezirkes Meran Konrad Egger funktionierte die DAKS-Alarmierung gut: „Im Notfallmanagement war die Alarmierung immer der Schwachpunkt. Deshalb haben wir viel Zeit und Energie investiert, diese zu verbessern. Nun haben wir ein sehr komplexes und ausfallsicheres System, das wir bei der Notfallübung erstmals testen konnten. Das Ergebnis ist super, wir sind alle sehr zufrieden, wie die Übung abgelaufen ist.“

Damit auch getestet werden konnte, wie die Alarmierung in krankenhausfernen Bereichen – die gleichwohl zum Gesundheitsbezirk gehören – abläuft, nahm man einen Brand im Gebäude H, der ehemaligen Krankenpflegeschule, an. 

Alles funktionierte wie es sein sollte: Die Alarmierung erfolgte sehr schnell und ergab in wenigen Minuten ein genaues Bild der betroffenen Personen im Gebäude. Durch die Echtzeit-Aufzeichnung war die Situation für die Notfallleitung sofort übersichtlich. Meldestellen wie die Telefonzentrale und technische Leitstelle waren dadurch entlastet und konnten sofort andere Aufgaben übernehmen. 

Auch die Zusammenarbeit mit den beteiligten Feuerwehren Meran und Gratsch mit rund 50 Mann funktionierte sehr gut.

stol