Dienstag, 16. Juni 2020

Nur mehr 177 Corona-Intensivpatienten in Italiens Spitälern

Die Zahl jener Patienten, welche aufgrund einer Infektion mit dem Coronavirus in einem Krankenhaus in Italien ausgenommen wurden, nimmt von Tag zu Tag weiter ab. 3301 werden aktuell noch auf den Normalstationen behandelt. Die Zahl der Intensivpatienten unterschritt am Dienstag hingegen erstmals wieder die 200er-Schwelle.

Auch der Tourismus kommt in Italien langsam wieder in die Gänge.
Auch der Tourismus kommt in Italien langsam wieder in die Gänge. - Foto: © ANSA / MATTEO BAZZI
177 Patienten brauchen demnach nach einer Corona-Infektion noch eine Intensivbetreuung in Italiens Spitälern. Am Montag waren es noch 30 mehr gewesen. Am Höhepunkt der Epidemie waren rund 4000 Menschen zeitgleich auf der Intensivstation gelegen.

Die Zahl der Geheilten klettert derweil weiter in die Höhe. 1516 Personen wurden innerhalb der vergangenen 24 Stunden als Genesen eingestuft. 34 Menschen sind hingegen an oder mit dem Virus gestorben. Zudem wurden 210 Neuinfektionen gezählt.

Aktuell sind damit in Italien noch 24.569 Menschen offiziell mit dem Virus infiziert. Die meisten davon befinden sich in Heimquarantäne (21.091).

In der Region Lombardei, dem Zentrum des Corona-Ausbruchs in Italien, wurden innerhalb von 24 Stunden 9 Tote gemeldet. Die Zahl der aktuell Infizierten lag in der gesamten Region bei 15.233, jene der Covid-19-Kranken in den lombardischen Spitälern sank auf 1902 – nur noch 69 Patienten lagen auf einer Intensivstation.

Seit Dienstag sind auch die österreichischen Grenzen in Richtung Italien wieder offen. Allerdings gilt weiterhin eine Reisewarnung für die Lombardei.

apa/stol

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