Regionalassessorin und FUEV-Vizepräsidentin Martha Stocker findet es “bedenklich und traurig zugleich, wenn Vertreter einer Volksgruppe so wenig zu ihrer eigenen Identität stehen.”In der Bretagne würden die Angehörigen einer Minderheit verhaftet, weil sie mit einem Aufkleber für die Verwirklichung der Zweisprachigkeit eintreten, hierzulande verzichteten einige Vertreter der ladinischen Minderheit aus freien Stücken ohne jegliche Veranlassung nicht nur auf die Mehrsprachigkeit, sondern sogar auf das ureigene Ladinische. “Welches auch immer die Beweggründe dafür sein mögen, sie können nie den Wert zur eigenen Sprache und Kultur aufwiegen”, betont Stocker.