Donnerstag, 18. Juni 2015

Obama bestürzt über Blutbad in US-Kirche

US-Präsident Barack Obama hat sich zutiefst bestürzt über das Blutbad mit neun Toten in einer Kirche in South Carolina gezeigt.

US-Präsident Barack Obama zeigt sich über die jüngsten Ereignisse erschüttert
US-Präsident Barack Obama zeigt sich über die jüngsten Ereignisse erschüttert - Foto: © APA/EPA

Er und seine Frau Michelle hätten Gemeindemitglieder und den bei dem Massaker getöteten Pastor gekannt, sagte Obama am Donnerstag im Weißen Haus in Washington.

„Es ist besonders herzzerreißend, wenn der Tod an einem Ort passiert, in dem wir Trost suchen, in dem wir Frieden suchen.“

Dass sich die Bluttat in einer von Schwarzen besuchten Kirche ereignete, werfe Fragen über „den dunklen Teil unserer Geschichte auf“, erklärte er. Er kenne die Hintergründe der Tat nicht, aber generell sei Hass zwischen Menschen unterschiedlicher Hautfarben und Glaubensrichtungen eine Gefahr für die Demokratie.

Obama beklagte, dass solche Taten in den USA viel regelmäßiger vorkämen als in anderen zivilisierten Staaten. „Ich musste solche Statements viel zu häufig abgeben“, sagte er.

Es sei wieder einmal der Fall gewesen, dass der mutmaßliche Täter es zu leicht gehabt habe, an eine Schusswaffe zu kommen. „Es steht in unserer Macht, etwas dagegen zu tun“, sagte er.

dpa

stol