Dienstag, 27. Juli 2021

Oberösterreich: 1600 Feuerwehrleute im Unwettereinsatz

Ein kurzes, aber äußerst heftiges Unwetter ist am Montagabend über Oberösterreich gezogen und hat etliche Schäden verursacht. Die Feuerwehren rückten zu 560 Einätzen aus, 1600 Helfer waren damit beschäftigt, Straßen von umgestürzten Bäumen zu räumen oder Keller auszupumpen. Einige Leute mussten auch aus ihren Fahrzeugen befreit werden.

Heftige Gewitter zogen über ganz Oberösterreich.
Heftige Gewitter zogen über ganz Oberösterreich. - Foto: © APA/dpa / Karl-Josef Hildenbrand
Besonders stark betroffen war der Bezirk Braunau, wo Feuerwehrkräfte aus anderen Bezirken aushelfen mussten, berichtete das Landesfeuerwehrkommando. Zahlreiche Bäume blockierten Straßen, teils auch höherrangige Verkehrswege, Keller und Garagen wurden überflutet.

Mehrere Personen waren auch in ihren Fahrzeugen eingeschlossen, sie wurden von der Feuerwehr gerettet.

Hagel durchschlägt etwa 40 Dächer

Auch im Bezirk Krems in Niederösterreich ging am Montagabend neuerlich ein schweres Gewitter nieder. Besonders betroffen war nach Feuerwehrangaben der historische Ortskern der Wachauer Gemeinde Rossatz am rechten Ufer der Donau. 5 bis 6 Zentimeter große Hagelkörner haben den Einsatzkräften zufolge an die 40 Dächer durchschlagen. Ein Großeinsatz der Helfer dauerte bis in die Nachtstunden. Bewohner berichteten von tennisball- bis faustgroßen Hagelkörnern, die minutenlang einschlugen.

Wohnräume unter zerstörten Dächern standen mehrere Zentimeter hoch unter Wasser. Neben den örtlichen Feuerwehren aus Rossatz, Mitterarnsdorf, Oberarnsdorf und Rührsdorf waren 120 Helfer aus den Abschnitten Gföhl, Krems-Land und Langenlois sowie seitens der FF Krems, FF St. Pölten und des Landesfeuerwehrkommandos im Einsatz.

apa