Denn 1.603 Schüler – also 7,6 Prozent – erreichten im Schuljahr 2011/2012 nicht ausreichende Leistungen und mussten die Klasse noch einmal machen.Dies geht aus den aktuellen Zahlen hervor, die das Landesinstitut für Statistik ASTAT für das Schuljahr 2012/2013 an Südtiroler Oberschulen gesammelt hat.17,1 Prozent: Migranten besonders an italienischen OberschulenEbenso dokumentiert die ASTAT-Studie die kulturelle Vielfalt an den Oberschulen.„Im Schuljahr 2012/2013 sind 1.562 ausländische Schüler an Südtirols Oberschulen eingeschrieben“, so die Statistikexperten. Dies entspricht einer Quote von 7,4 Prozent.Die ausländischen Mitschüler stammen dabei zum Großteil – nämlich zu 44,2 Prozent – aus europäischen Nicht-EU-Ländern. Spitzenreiter ist Albanien mit 289 Schülern.Besonders hoch ist der Ausländeranteil an italienischen Schuleinrichtungen: Während deutsche Oberschulen mit 3,6 Prozent aufwarten, steigt er der Prozentsatz in italienischen auf 17,1 Prozent.Wirtschaftsoberschulen besonders beliebtStehen Mittelschüler vor der Entscheidung, wie ihre schulische Zukunft aussehen soll, dann finden sich Wirtschaftsoberschulen meist weit oben auf der Wunschliste.„Den größten Zulauf verzeichnen die Wirtschaftsoberschulen mit 5.898 eingeschriebenen Schülern, gefolgt von technologischen Fachoberschulen (3.666), den sozialwissenschaftlichen Gymnasien (3.259) und den Realgymnasien“, so das ASTAT.Auffallend: Einige Schultypen – wie technologische Fachoberschulen und Berufsfachschulen – sind eindeutig männlich dominiert.An anderen Schulen wiederum – die Rede ist von Sprachengymnasien und sozialwissenschaftlichen Gymnasien – überwiegt ganz klar der Schülerinnenanteil.stol