Noch ist es relativ ruhig am Obstmarkt und in den anderen Zonen, die von Nachtschwärmern gerne besucht werden. Doch die lauen Sommernächte stehen schon vor der Tür und damit auch das Nachtruhe-Problem. <BR /><BR />„Bisher waren die Nächte kühl und es gab wenig Probleme mit der Ruhestörung“, berichtet Verena Barbieri vom Komitee für einen lebenswerten Obstmarkt. Nur am Ostersonntag wurde in der Altstadt wieder „Party gemacht“. „Und zwar auf ‚altbewährte‘ Weise, also mit mobilen Boxen“, berichtet Barbieri. Die Anrainer verständigten sofort die Ordnungshüter, diese kamen schnell und sorgten für Ruhe, berichtet Barbieri. <BR /><BR />„Mit dem Wechsel an der Spitze der Stadtpolizei hat sich einiges geändert“, lobt die Obstmarkt-Anrainerin. Die Polizeipräsenz sei erhöht worden und auch würden die Ordnungshüter verlässlich erscheinen, sobald die Polizei wegen eines Problems verständigt werde. „Diese Verbesserung und der Einsatz von Bürgermeister Renzo Caramaschi sowie von Stadträtin Johanna Ramoser haben sich bezahlt gemacht“, lobt Barbieri. Nun hofft das Komitee, dass die Verordnung, mit der im vergangenen Jahr spezielle Zonen in der Stadt ausgewiesen wurden, in denen ein nächtliches Trinkverbot im öffentlichen Raum galt, wieder aktiviert wird. <BR /><BR />Bürgermeister Caramaschi hat dafür ein offenes Ohr: „Im Moment haben wir diese Thema noch nicht vertieft und ich muss mich mit dem Komitee sowie mit der Quästur absprechen, doch die Verordnung hat gewirkt und deshalb würde ich sie auch wieder aktivieren“, sagt Caramaschi. Allerdings, so betont er, müsse das gezielt passieren, denn die Verordnung bleibt jeweils nur einen Monat in Kraft und kann nur 2 Mal verlängert werden. Dann müsse sie für eine gewisse Zeit ausgesetzt werden.