Donnerstag, 16. Juli 2020

ÖBB strafen ab 20. Juli Verstöße gegen Maskenpflicht

In öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz (MNS) weiterhin Pflicht, wird aber oftmals von den Fahrgästen nicht eingehalten. Dagegen wollen die ÖBB nun vorgehen.

Ohne Mund-Nasen-Schutz kann man bald des Zuges verwiesen werden.
Ohne Mund-Nasen-Schutz kann man bald des Zuges verwiesen werden. - Foto: © EXPA/JOHANN GRODER
Nachdem das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes von den ÖBB-Fahrgästen oftmals nicht eingehalten wurde, werden die ÖBB ab kommenden Montag, dem 20. Juli, genauer kontrollieren. Bei Verstößen ist eine Geldstrafe von 40 Euro möglich. Wer der Aufforderung des Zugpersonals nicht nachkommt und keinen MNS trägt, kann des Zuges verwiesen werden, berichtete die ÖBB.

„Mund-Nasen-Schutz ist wichtiger Bestandteil für sicheres Reisegefühl“


Die Bahn nahm dafür die MNS-Tragepflicht in ihre Beförderungsbedingungen auf. Die überwiegende Zahl der Fahrgäste wünscht sich auch die Einhaltung der Maskenpflicht. „Der Mund-Nasen-Schutz ist ein wichtiger Bestandteil, um ein sicheres Reisegefühl auch in Zeiten der Corona-Pandemie gewährleisten können. Mit dem MNS schützt man sich selbst und andere“, betonte die Bahn. Die ÖBB appellierten an die Fahrgäste, auch ohne Aufforderung der gesetzlichen MNS-Verpflichtung nachzukommen.

Die Wiener Linien strafen bereits seit Anfang Juli Fahrgäste, die nicht den vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz tragen. Wie am Mittwoch bekannt wurde, wurden bisher fast 60 Strafen gegen säumige Fahrgäste verhängt. Zahlen mussten uneinsichtige Passagiere, bei denen eine Ermahnung nichts nutzte.

apa/stol

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