Freitag, 11. September 2020

Ölkatastrophe vor Mauritius: Betreiber sagt Millionen-Hilfe zu

Nach der Ölkatastrophe vor Mauritius in Folge eines Schiffsunglücks hat der japanische Betreiberkonzern dem Urlaubsparadies Millionen-Hilfen zugesagt. Wie die Mitsui O.S.K. Lines am Freitag bekannt gab, werde man über die nächsten Jahre rund eine Milliarde Yen (rund 8 Millionen Euro) für Umwelt- und andere Maßnahmen zur Unterstützung des Inselstaates im Indischen Ozean investieren.

Nach der Ölkatastrophe vor Mauritius in Folge eines Schiffsunglücks hat der japanische Betreiberkonzern dem Urlaubsparadies Millionen-Hilfen zugesagt.
Nach der Ölkatastrophe vor Mauritius in Folge eines Schiffsunglücks hat der japanische Betreiberkonzern dem Urlaubsparadies Millionen-Hilfen zugesagt. - Foto: © APA/afp / KAZUHIRO NOGI
Dazu gehört ein Fond zur Wiederherstellung der Umwelt, für den der Konzern über die nächsten Jahre 800 Millionen Yen zur Verfügung stellen will. Damit sollen unter anderem Projekte zum Schutz der Korallenriffe und Mangrovenwälder finanziert werden.


Der Frachter „Wakashio“ war vor mehr als einem Monat auf einem Korallenriff vor der Südostküste auf Grund gelaufen. Nachdem einer der Tanks gerissen war, strömten rund 1000 Tonnen Treibstoff in eine Lagune.


Die örtliche Regierung sprach vom schlimmsten Umweltdesaster in der Geschichte des Urlaubsparadieses. Allerdings ist noch unklar, wie sich das Öl auf die Lagune und die Lebewesen ausgewirkt hat.

apa/dpa