Sonntag, 14. Januar 2018

Öltanker vor China gesunken: Alle 30 Iraner an Bord tot

Der seit 8 Tagen vor der Küste Chinas brennende iranische Öltanker ist gesunken. Das meldete die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag. Das iranische Transportministerium hat unterdessen den schon im Vorfeld befürchteten Tod aller 30 iranischen Seeleute an Bord bestätigt.

Die Menschen an Bord des Öltankers konnten nicht gerettet werden.
Die Menschen an Bord des Öltankers konnten nicht gerettet werden. - Foto: © APA/AFP

Der Tanker war am 6. Jänner mit 136.000 Tonnen Leichtöl an Bord mit einem chinesischen Frachtschiff zusammengestoßen und hatte Feuer gefangen. Man habe die Hoffnung auf Überlebende nun aufgegeben müssen, sagte der iranische Vizeminister Mohamed Rastad am Sonntag nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna.

Seit der Kollision des iranischen Öltankers „Sanchi“ mit einem Frachtschiff am 6. Jänner, stand das Schiff in Flammen. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer nicht unter Kontrolle bekommen. Die „Sanchi“ hatte 163.000 Tonnen Kondensat, ein sehr hochwertiges Leichtöl, an Bord. Auf dem Schiff waren 32 Seeleute, darunter 30 aus dem Iran und zudem zwei aus Bangladesch.

apa/afp/dpa 

stol