Donnerstag, 26. November 2020

Österreich: 5526 Corona-Neuinfektionen und 106 weitere Tote

Am Donnerstag sind österreichweit 5526 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 7283 Neugenesene gegenübergestanden, womit sich der positive Trend von Mittwoch noch einmal verstärkt hat.

Die meisten Neuinfektionen in Österreich gab es in Oberösterreich.
Die meisten Neuinfektionen in Österreich gab es in Oberösterreich. - Foto: © APA (dpa) / Lino Mirgeler
Die Zahl aktiver Fälle beläuft sich auf 66.923. Zum Vergleich: Vor einer Woche waren es noch knapp 77.000 und fast 7000 Neuinfektionen. Langsamer verbessert sich die Situation bei der kritischen Zahl der Intensivpatienten, die sich um 4 auf 705 reduziert hat.

115 Patienten weniger mussten in den Krankenhäusern behandelt werden, das sind damit 4461 Patienten. Es wurden 106 weitere Todesfälle registriert, somit sind es bereits 2773 Personen, die in Zusammenhang mit Covid-19 gestorben sind, geht aus den aktuellen Zahlen von Innen- und Gesundheitsministerium hervor.

Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner betrug am Donnerstag 419,7 nach 436,2 am Mittwoch, die Positivrate innerhalb von 7 Tagen sank ebenfalls leicht von 19,0 auf 18,1. Die Zahl der aktiven Fälle ging um 1863 zurück und im Wochenschnitt um 1443 täglich. Seit Beginn der Pandemie wurden österreichweit 266.038 Fälle verzeichnet, davon sind 196.342 wieder genesen.

Die meisten Neuinfektionen wurden in den vergangenen 24 Stunden wie bereits in den vergangenen Tagen aus Oberösterreich gemeldet - 1168 kamen hinzu. In Wien waren es 859, in der Steiermark 746 und in Niederösterreich 756. In Tirol kamen seit Dienstag 571 neue Fälle hinzu und in Kärnten 414. Salzburg meldete 527, Vorarlberg 335 und das Burgenland 150 Neuinfizierte in das EMS ein.

Bei den Neuinfektionen muss allerdings bedacht werden, dass Innen- und Gesundheitsministerium nur Ergebnisse von PCR-Tests zählen.

In Kärnten werden positive Antigentests aus der Verdachtsfalltestung in den Teststraßen nicht durch einen zusätzlichen PCR-Test überprüft. Deshalb meldete das südlichste Bundesland am Mittwoch weitere 102 Fälle, hier waren Antigen-Schnelltest positiv ausgefallen.

Die vierte Woche in Folge bleiben alle österreichischen Bezirke in der Corona-Ampel auf Rot gestellt. Das geht aus den der APA vorliegenden Unterlagen der Ampel-Kommission hervor, die am Donnerstag tagt.

Erfreuliche Nachrichten gibt es zumindest aus Wien, wo mittlerweile wieder 40 Prozent aller Infektionsfälle zurückverfolgt werden können. Damit liegt man mit Ausnahme von Salzburg weit vor allen anderen Bundesländern.

apa

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