Dienstag, 16. Juli 2019

Österreichischer Pfarrer stürzt bei Pilgerfahrt in Italien in den Tod

Ein steirischer Pfarrer ist am Montag bei einer Pilgerfahrt mit einer mehrköpfigen Wandergruppe nahe dem italienischen Tarvis in Friaul-Julisch Venetien im italienisch-österreichisch-slowenischen Dreiländereck ums Leben gekommen.

Beim Abstieg stürzte der Steirer gegen 17 Uhr ab und fiel rund 300 Meter tief in einen Kanal.
Beim Abstieg stürzte der Steirer gegen 17 Uhr ab und fiel rund 300 Meter tief in einen Kanal. - Foto: © shutterstock

Bei dem Verstorbenen handelt sich um den 75-jährigen Pfarrer von Eibiswald, Siegfried Gödl. Dies bestätigte der Bürgermeister der Marktgemeinde, Andreas Thürschweller, am Abend auf Facebook. Laut italienischen Behörden soll der Pfarrer auf dem Berg Lussari unterwegs gewesen und abgestürzt sein.

Für Pfarrer Siegfried Gödl kam jede Hilfe zu spät. - Foto: Katholische Kirche Steiermark

Beim Abstieg sei der Steirer gegen 17 Uhr gestürzt und rund 300 Meter tief in einen Kanal gefallen. Nach dem Unglück sollen Kollegen einen Notruf abgesetzt haben. Die italienischen Rettungskräfte machten die Wandergruppe dann via GPS aus. Der Pfarrer aber konnte nur noch tot geborgen werden.

Die anderen Personen der Wandergruppe, es soll sich um 6 weitere Steirer handeln, wurden von der Bergrettung betreut und ins Tal begleitet. Der Leichnam wurde mit einem Hubschrauber ins Tal geflogen.

Der Monte Lussari ist ein beliebtes Ziel bei Wanderern und Gläubigen. Ein Pilgerpfad führt zur Wallfahrtskirche auf dem Monte Lussari.

apa/stol

stol