Während im vergangenen Jahr die Bevölkerung des Gesamtstaates um 0,6 Prozent zulegte, verzeichnete Wien ein Plus von 1,4 Prozent. Dies teilte die Statistik Austria am Mittwoch mit.Am 1. Jänner 2014 lebten laut den vorläufigen Zahlen 8,504.850 Menschen in Österreich. Das waren um 52.990 Personen mehr als zu Jahresbeginn 2013. Der Zuwachs war somit 2013 deutlich höher als im Jahr zuvor (2012: rund 43.700 Personen). „Beinahe die Hälfte der gesamten Bevölkerungszunahme des Jahres 2013 entfiel auf die Bundeshauptstadt Wien“, hieß es in einer Aussendung.Wien verzeichnet bereits seit einigen Jahren die höchsten Bevölkerungszuwächse aller Bundesländer. In der Bundeshauptstadt stieg die Bevölkerungszahl 2013 mit plus 1,4 Prozent mehr als doppelt so stark wie im Durchschnitt Österreichs. In absoluten Zahlen entspricht dies einem Anstieg um rund 24.400 Personen, womit auf Wien rund 46 Prozent des gesamtösterreichischen Bevölkerungswachstums entfielen.Einen ebenfalls leicht überdurchschnittlichen Einwohnerzuwachs verzeichnete der Westen Österreichs: In Tirol stieg die Bevölkerungszahl um 0,8 Prozent, in Vorarlberg um 0,7. In allen anderen Bundesländern lag das Wachstum unter dem Bundesdurchschnitt. In Oberösterreich erhöhte sich die Einwohnerzahl um 0,5 Prozent, in Niederösterreich und Salzburg um je 0,4 Prozent, in der Steiermark um 0,3 Prozent und im Burgenland um 0,2 Prozent.Kärnten, das zwischen 2008 und 2012 das einzige Bundesland mit einem Bevölkerungsrückgang war, verzeichnete 2013 einen minimalen Anstieg der Einwohnerzahl um 0,03 Prozent (plus 164 Einwohner).apa