Dienstag, 29. Juni 2021

Offene Jugendarbeit: Neues Handbuch in beiden Landessprachen

Sprachgruppenübergreifende Sichtbarkeit für die Offene Jugendarbeit: Darauf zielt ein Handbuch ab, das heute den Landesräten Achammer, Alfreider und Vettorato übergeben worden ist.

Teamkoordinatorin Peter, Verbandsleitungsmitglied Nothdurfter, Präsident Perathoner, Landesrat Achammer, Landesrat Alfreider, Geschäftsführerin Husnelder, Mitarbeiterin Mercuri und Landesrat Vettorato bekamen heute das neue Handbuch überreicht.
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Teamkoordinatorin Peter, Verbandsleitungsmitglied Nothdurfter, Präsident Perathoner, Landesrat Achammer, Landesrat Alfreider, Geschäftsführerin Husnelder, Mitarbeiterin Mercuri und Landesrat Vettorato bekamen heute das neue Handbuch überreicht. - Foto: © "netz"-Offene Jugendarbeit
Der Dachverband der Offenen Jugendarbeit „netz“ hat im Oktober des vergangenen Jahres das neue Handbuch zur Offenen Jugendarbeit (OJA) in Südtirol in deutscher Sprache vorgestellt. Jetzt liegt das OJA-Handbuch auch in italienischer Sprache auf.

Am heutigen Dienstag haben der Präsident des Dachverbandes, Robert Perathoner, das Verbandsleitungsmitglied Wolfram Nothdurfter, die Geschäftsführerin Karin Husnelder sowie die „netz“-Mitarbeitenden Marina Peter, Philip Unterholzner und Sandra Mercuri im Innenhof des Landhauses 1 in Bozen den 3 Landesräten Philipp Achammer, Giuliano Vettorato und Daniel Afreider die neue deutsche und die erste italienische Ausgabe des Handbuches überreicht.




Das „netz“ wolle mit der Publikation einerseits das Fundament der OJA der Öffentlichkeit näherbringen, andererseits die OJA landesweit und sprachgruppenübergreifend sichtbar machen und diese unterstützen, betonte der Dachverband.

Das OJA-Handbuch, dessen erste Ausgabe 1995 erschienen ist, sei die Grundlage für die professionelle Arbeit mit jungen Menschen, sagte Perathoner, es erkläre die Offene Jugendarbeit in Südtirol, informiere über Handlungsräume, Dialoggruppen und die Beziehungsarbeit. Außerdem liste es Prinzipien auf, denen sich die OJA verschrieben habe, benenne die Ziele, die sie verfolge und gebe Einblick in die Arbeit.

„Die Offene Jugendarbeit will im Wesentlichen für junge Menschen da sein. Gerade in dieser Zeit ist dies unschätzbar wichtig. Sie lässt sich auf die jungen Menschen ein, gibt ihnen Impulse und schafft vertrauensvolle Beziehungen“, betonte Achammer, der dem „netz“ weiterhin die gleiche „Schaffenskraft“ wie bisher wünscht.

Für den ladinischen Landesrat Daniel Alfreider trägt die nun in beiden Sprachen vorliegende Publikation zur Überwindung von Sprachbarrieren bei: „Die gelebte Mehrsprachigkeit stellt einen Mehrwert dar, den wir den nächsten Generationen weitergeben wollen.“

Dass das Handbuch für die Offene Jugendarbeit nun auch in italienischer Sprache vorliege, sei ein Zeichen der fortschreitenden Vernetzung, betonte Landesrat Giuliano Vettorato. Es sei wichtig, „in allen Sprachgruppen die Dynamik dieser grundlegenden Bildungsarbeit zu fördern“.

Im Dachverband der Offenen Jugendarbeit „netz“ sind derzeit über 50 Jugendtreffs, Jugendzentren und Jugendkulturvereine zusammengeschlossen. Der Dachverband zählt 150 berufliche Mitarbeitende und mehr als 500 Ehrenamtliche in den verschiedenen Jugendeinrichtungen im ganzen Land.

lpa