Im D.f.A. (Dienst für Abhängigkeitserkrankungen) des Landes Bozen hat Bettina Meraner viele ihrer Mitarbeiter zu Beginn der Krise in den Urlaub geschickt, damit sie sich ausruhen konnten. Sie wusste nämlich, was unmittelbar danach auf sie alle zukommen würde.<BR /><BR />Zwar seien einige Patienten mit Abhängigkeitserkrankungen sozial integriert und kämen gut zurecht in dieser Ausnahmesituation, die sich allerdings „hinauszieht“; dadurch entstehe auch eine „Verunsicherung: Wann wird das endlich aufhören?“, bringt es Meraner auf den Punkt. Ihre Patienten werden dadurch „weniger diszipliniert, sie kriegen wirklich Angst, allein zu sterben“, zeichnet sie eine dramatische Situation. <BR /><BR /><div class="headline"><embed id="1_headline" /></div><BR />