Montag, 03. Oktober 2016

Oktoberfest: Mehr Sexualdelikte, weniger Maßkrug-Schlägereien

Das diesjährige Oktoberfest ist nach Ansicht der Münchner Polizei überwiegend friedlich verlaufen.

Weniger Bierkrug-Schlägereien, dafür mehr Sexualdelikte: Das war das Oktoberfest 2016.
Weniger Bierkrug-Schlägereien, dafür mehr Sexualdelikte: Das war das Oktoberfest 2016. - Foto: © APA/AFP

„Wir sind sehr zufrieden“, sagte Polizeivizepräsident Werner Feiler am Montagnachmittag. Insgesamt gab es der Bilanz zufolge 1067 gemeldete Delikte – fast 200 weniger als im Vorjahr (1261). Das Oktoberfest lockte allerdings auch deutlich weniger Besucher an als 2015.

Allerdings hatte die Polizei mit einer steigenden Zahl von Sexualdelikten (2016: 31/2015: 21) und mehr Widerstand (22/9) zu tun. Die Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz blieben bis kurz vor Ende des Oktoberfests auf gleichem Stand (238/238). Die Zahl der Maßkrug-Schlägereien ging zurück (42/52). Auch die Zahl der registrierten Taschendiebstähle sank (203/300).

Gründe für den Rückgang der Kriminalität sind laut Feiler unter anderem das geringere Besucheraufkommen am verregneten ersten Wiesn-Wochenende und das erneuerte Sicherheitskonzept von Stadt und Polizei. Eine terroristische Bedrohung bestand nach seinen Angaben zu keinem Zeitpunkt. „Es gab und gibt zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr fürs Oktoberfest“, sagte Feiler.

dpa

stol