Nach dem Ende ihrer aktiven Karriere engagierte sie sich fast 20 Jahre lang im Nachwuchstraining und leistete damit auch einen wesentlichen Beitrag zu den großartigen Erfolgen, die Südtirols Kunstbahnrodler bei den Olympischen Spielen in Cortina feiern konnten.<h3> Spende statt Vergütung</h3>Im Vorfeld und im Rahmen der Olympischen Spiele Mailand–Cortina 2026 wurde Gerda Weißensteiner von der Banca Intesa Sanpaolo, dem Premium-Banking-Partner der Spiele, gemeinsam mit weiteren herausragenden Sportlern für eine Werbekampagne engagiert.<BR />Die Athletinnen und Athleten verzichteten auf jegliche Vergütung und schlugen stattdessen vor, dass die Bank in ihrem Namen Spenden an gemeinnützige Organisationen leistet.<h3> Weißensteiner entschied sich für den „Bäuerlichen Notstandsfonds – Menschen helfen“ (BNF)</h3>Aufgewachsen auf einem Bergbauernhof in Steinegg in einer Familie mit neun Kindern, verbindet sie bis heute eine starke Beziehung zur Landwirtschaft. Den Notstandsfonds kennt sie seit vielen Jahren und weiß, welch wichtige Rolle dieser für Südtirol spielt.<BR /><BR />Bei der symbolischen Spendenübergabe betonte sie gegenüber dem BNF-Vorstand: „Euer Engagement ist so wertvoll und verdient größten Respekt. Ihr steht den Menschen dann zur Seite, wenn sie die Hilfe am meisten brauchen – finanziell, aber auch emotional. Danke für eure Arbeit!“<BR /><BR />BNF-Obmann Sepp Dariz bedankte sich im Namen des gesamten Vorstandes sowie stellvertretend für jene Familie, der die Spende von 5.000 Euro zugutekommen wird. <BR /><BR />Abschließend würdigte er die sportlichen Erfolge und die soziale Haltung der Olympiasiegerin: „Gerda, du bist nicht nur als Sportlerin eine Legende, sondern auch ein Vorbild an Solidarität und Menschlichkeit.“