„Ich würde mir wünschen, Tanja (Mutter von Celine Frei Matzohl, Anm. d. Red.) würde mich einen Mörder nennen, weil ich ihre Tochter umgebracht habe, dass sie mich ohrfeigen würde, aber ich akzeptiere nicht, dass sie hier Dinge erzählt, die nicht stimmen. Wenn sie wollen, dass ich zu lebenslanger Haft verurteilt werde, akzeptiere ich das, aber ich verlange, dass dann im Urteil geschrieben steht, dass ich den Mord nicht geplant hatte und dass ich nicht klar denken konnte“, sagte Omer Cim. Immer wieder brach der 30-Jährige im Zuge seiner Aussage in Tränen aus.<BR /><BR />Er sei immer ein respektvoller und gebildeter Mensch gewesen. „Nun sagt man, dass es nicht mehr so ist. Aber warum hätte ich damit aufhören sollen? Ich bin nun seit drei Jahren im Gefängnis und niemand hat je zu mir gesagt, ich sei ein Manipulator.“ Ja, eifersüchtig sei er schon gewesen, gestand er. „Da ist ein Mädchen begraben und ich bin am Leben. Ich verdiene es nicht, an ihrer Stelle am Leben zu sein. Jede Nacht streite ich mit Celine. Ich war zornig mit ihr, weil sie zu mir nach Hause gekommen ist, weil sie mir dadurch ermöglicht hat, sie zu töten“, sagte Cim unter Tränen.<BR /><BR />Zum Versuch, sich eine Pistole zu verschaffen, machte Cim widersprüchliche Aussagen. Erst sprach er von einem Scherz, dann von Ängsten und schlaflosen Nächten. Deshalb habe er sich eine Waffe zulegen wollen.