Montag, 06. Dezember 2021

Omikron-Fall in Südtirol: Kontaktperson negativ getestet

Seit vergangener Woche gibt es auch in Südtirol einen ersten Omikron-Fall. Festgestellt wurde er bei einer zweimal geimpften Frau aus Marling nach ihrer Rückkehr aus Südafrika. Sie hat nur leichte Symptome. Ihr einziger enger Kontakt wurde bereits PCR-getestet – und ist negativ.

Festgestellt wurde die Omikron-Variante bei einer zweimal geimpften Frau aus Marling nach ihrer Rückkehr aus  Südafrika.
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Festgestellt wurde die Omikron-Variante bei einer zweimal geimpften Frau aus Marling nach ihrer Rückkehr aus Südafrika. - Foto: © shutterstock
Die infizierte Frau war entsprechend den geltenden Vorgaben sowohl vor dem Abflug in Kapstadt als auch nach der Ankunft in München einem PCR-Test unterzogen worden, der beides Mal negativ ausfiel, heißt es vom Sanitätsbetrieb. Im Anschluss wurde der Sanitätsbetrieb jedoch von den zuständigen Behörden aus Rom benachrichtigt, dass sich im Flugzeug ein mit SARS-CoV-2 infizierter Passagier befunden hätte.

Die Frau wurde sofort unter Quarantäne gestellt und unmittelbar einem erneuten PCR-Test unterzogen, der positiv ausfiel. Am Freitag Abend bestätigten die Ergebnisse der Sequenzierung, die im Labor für Mikrobiologie und Virologie in Bozen durchgeführt worden sind, dass es sich um die Omikron-Variante handelt. Die Betroffene weist nur leichte Symptome auf.

Die einzige enge Kontaktperson der Frau war ebenfalls sofort einem PCR-Test unterzogen worden, dessen Ergebnis gestern vorlag: negativ. Es hat also keine Übertragung des Virus stattgefunden, damit kann man in Sachen Omikron in Südtirol zunächst noch einmal aufatmen.

Derzeit gibt es in Italien 9 bestätigte Omikron-Fälle: 7 in Kampanien – die alle in Zusammenhang mit dem ersten festgestellten Fall stehen, einen in Venetien und einen in Südtirol.

d