Omikron ist viel leichter übertragbar als Delta und verursacht bei denjenigen, die mit mindestens 2 Dosen geimpft wurden, sehr oft leichte grippeähnliche Symptome, die nach kurzer Zeit abklingen. Die Inkubationszeit, d. h. die Zeit zwischen der Infektion und dem Auftreten von Symptomen, scheint ebenfalls kürzer zu sein als bei früheren Varianten und bei etwa 3 Tagen zu liegen. Im Allgemeinen geht man davon aus, dass die Inkubationszeit von Coronaviren zwischen 2 und 11 Tagen und maximal 14 Tagen dauern kann.<BR /><BR /><b>So lange ist man ansteckend</b><BR /><BR />Die infektiöse Periode, also die Zeit, in der ein Positiver andere Menschen anstecken kann, kann ein oder 2 Tage vor dem Auftreten von Symptomen beginnen. Während der Zeit, in der sie Symptome haben, sind die Betroffenen wahrscheinlich infektiöser. Bei asymptomatischen Patienten geht man davon aus, dass bereits 48 Stunden vor dem positiven Abstrich Ansteckungen passiert sein könnten: <a href="https://www.stol.it/artikel/politik/quarantaene-das-gilt-derzeit-fuer-positive-und-ihre-kontaktpersonen" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Daher wird bei der Ermittlung von Kontaktpersonen darum gebeten, die Namen von Personen anzugeben, mit denen man in den 2 Tagen vor den Symptomen oder dem Abstrich Kontakt hatte. </a><BR /><BR />Schätzungsweise 8 bis 10 Tage lang sind mittelschwer Betroffene ansteckend, schwere Fälle durchschnittlich 2 Wochen, wobei die Infektiosität im Allgemeinen 7 Tage nach Auftreten der Symptome abnimmt. Bei Personen, die mit 2 oder 3 Dosen geimpft wurden, verschwinden die Symptome schneller; Fieber, Husten oder Schnupfen bereits nach einigen Tagen. Damit, so nimmt man an, schwindet auch die Chance, andere zu infizieren. All diese Informationen sind aber als vorläufig zu betrachten: Sie müssen erst durch groß angelegte wissenschaftliche Studien bestätigt werden.<BR /><BR /><b>Wie die Infektion übertragen wird</b><BR /><BR />Das Coronavirus kann bekanntlich übertragen werden, wenn eine infizierte Person hustet, niest, spricht oder singt und Tröpfchen aus dem Mund oder der Nase ausgestoßen werden. Personen, die in engem Kontakt – als Faustregeln gilt ein Abstand von einem Meter – mit der infizierten Person stehen, können sich anstecken, wenn die Tröpfchen in ihre Nase, ihren Mund oder ihre Augen gelangen. Außerdem können infizierte Tröpfchen auf Gegenständen und Oberflächen landen, und andere Menschen können sich anstecken, indem sie ihre Augen, Nase und Mund mit kontaminierten Händen berühren. Deshalb ist es wichtig, sich regelmäßig und gründlich die Hände mit Wasser und Seife oder einem alkoholhaltigen Produkt zu waschen und Oberflächen häufig zu reinigen.<BR /><BR /><b>Das Risiko in geschlossenen Räumen</b><BR /><BR />Während sich die größeren Partikel schnell auf Oberflächen ablagern, bleiben die kleineren länger in der Luft hängen. „Wenn sich Menschen in unmittelbarer Nähe einer infizierten Person aufhalten, kann die Übertragung durch direktes Einatmen und die Ablagerung infektiöser Partikel auf exponierten Schleimhäuten erfolgen“, erklärt Luca Fontana, Toxikologe und technischer Referent der Weltgesundheitsorganisation, in der Tageszeitung „Corriere della Sera“. In schlecht belüfteten oder überfüllten Innenräumen können sich diese infektiösen Partikel in der Luft anreichern: Außerdem steigt mit zunehmender Nähe zu einer infizierten Person die Konzentration der Aerosole und damit das Infektionsrisiko. Es sei daher notwendig, Räume oft und gründlich zu lüften. Die Belüftung ermögliche es, die Konzentration infektiöser Aerosole in der Luft zu verringern und somit das Infektionsrisiko zu reduzieren.<BR /><BR />Die Omikron-Variante hat die <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/weltweit-noch-nie-so-viele-neuinfektionen" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Zahl der Neuinfektionen</a> in den vergangenen Tagen weltweit rasant nach oben schnellen lassen.