Freitag, 5. November 2021

Online Voting für Innovationspreis IM.PULS: Jede Stimme zählt

Stimme für Stimme wetteifern die 3 Finalisten des Innovationspreises IM.PULS beim finalen Online-Voting um den Titel innovativster Jungbauer des Jahres. Noch eine Woche können alle Interessierten mitstimmen.

Noch bis 11. November kann abgestimmt werden. - Foto: © Südtiroler Bauernjugend

Bis zum 11. November präsentieren sich die 3 Finalisten des Innovationspreises IM.PULS noch über ein Video-Portrait auf sbj.it/impuls.

Die Rede ist von Ulrich Kager aus St.Pauls und Patrick Sanin aus Kurtatsch, Elisabeth Innerhofer vom Finkhof in Meran und Alex Huber vom Kleinsterhof in Gsies. Alle 3 Jungbauern haben nach einem harten Auswahlverfahren durch eine Fachjury die finale Runde erreicht.

Wer neugierig ist und mehr über die Projekte erfahren will, kann sich die Videos der 3 Jungbauern ansehen und mit abstimmen. Das Ergebnis des Online Votings und die Punktewertung der Jury ergeben im Zusammenspiel letztendlich die Platzierung der 3 Finalisten.

Die offizielle Bekanntgabe und Preisverleihung der Sieger findet am Samstag, 20. November um 15 Uhr auf der Aktionsbühne der Agrialp in der Messe Bozen statt. Es bleibt spannend.

Die 4 Auflage des Innovationspreises „IM.PULS“ ist ein Projekt der Südtiroler Bauernjugend und wird unterstützt vom Südtiroler Bauernbund, den Südtiroler Raiffeisenkassen, der Landwirtschaftlichen Hauptgenossenschaft, der Abteilung für Innovation, Forschung und Universität der Provinz Bozen, der Messe Bozen sowie den Medienpartnern Dolomiten, stol.it, Südtirol 1 und dem Südtiroler Landwirt.


Die Hightech-Pflanzenfarm: profarms


Die beiden überaus klugen Burschen Ulrich Kager und Patrick Sanin bauen in ihrer eigenen Vertical-Farm besonders vitaminreiche Microgreens an. „Unser Ziel war es, coole landwirtschaftliche Produkte regional und nachhaltig anzubauen, deshalb haben wir die erste Vertical Farm in Südtirol selbst entwickelt“, erzählt Ulrich.


Foto: © Südtiroler Bauernjugend



Die Bio Microgreens sind geerntete Pflänzchen unterschiedlicher Gemüse- und Kräutersorten, die fest verwurzelt in einem Substrat aus Südtiroler Schafwolle oder Bio-Hanffasern geerntet und in abbaubarem Karton verpackt werden. Die Microgreens verwendet man für das individuelle Garnieren von Vor-, Haupt- und Nachspeisen, aber auch zum Würzen und geschmacklichen Aufpeppen verschiedenster Gerichte. Dadurch, dass die Mini-Kräuter noch lebend verwurzelt in der Küche ankommen, stehen sie nicht nur für absolute Frische, sie schmecken auch danach.

Der besondere Hofladen in Meran: Regionalität und Qualität vom Hof ins Regal

Die Jungbäuerin Elisabeth Innerhofer und ihre Familie vom Finkhof in Hagen realisierten sich einen Traum: Einen eigenen Bauernladen in Meran. Eine bunte Vielfalt an heimischen Produkten erwartet die Kunden im Bauernladen. „Direkt vom Bauernhof. Ohne lange Wege, ohne Zwischenhändler und ohne Qualitätsverlust kommen die Produkte zu uns in den Laden“, betont Elisabeth. Neben den eigenen Weinen des Weinbaubetriebs der Familie Innerhofer werden im Bauernladen noch frische und natürliche heimische Produkte von 44 Bauern aus der näheren Umgebung verkauft. Eine gute Lösung für die Bauern, die keine Möglichkeit haben, selbst einen Hofladen zu errichten und ihre Produkte zu vermarkten. Der Meraner Bauernladen lädt die Konsumenten ein, immer wieder Neues zu entdecken und zu verkosten.


Foto: © Südtiroler Bauernjugend



Schlachtbox: Sanfte und stressfreie Schlachtung in gewohnter Umgebung

Die erste in Südtirol zugelassene Schlachtbox von Jungbauer Alex Huber aus Gsies ermöglicht ein tierschonendes Schlachten ohne Lebendtransporte und ohne Stress und Angst auf dem Weg zum Schlachthof. „Beim Gedanken an das Tierwohl, darf man die Frage nach der Schlachtung nicht ausklammern“, erklärt uns Alex. Die Box ist eine erfolgreich eingesetzte Alternative: Bei dieser Schlachtung werden die Tiere in gewohnter Umgebung im Stall – während sie fressen – überraschend durch einen Schuss in den Kopf betäubt. Mit einer Seilwinde werden sie kurz darauf in die Schlachtbox gehoben, wo sie durch Blutentzug getötet werden. Dann werden sie erst ins Schlachthaus gebracht und dort verarbeitet. So weiß auch der Bauer sein Tier in guten Händen.


Foto: © Südtiroler Bauernjugend



stol

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