Freitag, 10. Juli 2015

Opfer mit Küssen verwirrt und dann ausgeraubt

Die Polizei hat in Spanien einer Diebesbande das Handwerk gelegt, die ihre Opfer unter anderem mit Küssen und Umarmungen zu attackieren pflegte.

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Die Bande sei vor allem im südspanischen Málaga, aber auch in anderen Städten des Landes aktiv gewesen, teilte die Polizei am Freitag in Málaga mit.

Insgesamt seien in verschiedenen Städten neun Menschen festgenommen worden. Bei der Aktion seien zudem mehrere Wertgegenstände, darunter eine 27.000 Euro teure Uhr, sowie auch ein Luxusfahrzeug sichergestellt worden.

Bei den mutmaßlichen Bandenmitgliedern handele es sich um einen Mann und acht Frauen im Alter zwischen 20 und 32 Jahren. Sie hätten vor allem ältere Menschen auf der Straße angesprochen, nach Straßen gefragt und die Opfer dann plötzlich unter anderem mit spontanen Küssen und Umarmungen verwirrt, hieß es.

Dabei hätten sie mit viel Geschick unter anderem Juwelen, teure Uhren, Goldketten und Smartphones sowie Bargeld an sich gerissen.

dpa

stol