<b>von Elmar Pichler Rolle</b><BR /><BR />Die neue Struktur, die nun auch das ganze Wipptal und Teile im Osten des Landes umfasst, ist unter der Bezeichnung Konsortial-GmbH Südtiroler Seilbahnverbund in der Handelskammer eingetragen. Präsident ist Paul Jakomet (Meran 2000), geschäftsführender Verwaltungsrat Hannes Kneissl (Pfelders), und im Vorstand sitzen neben Egon Seebacher (Schnals), Heinrich Tumler (Sulden) und Christian Maas (Schöneben) auch die zwei Vertreter der neu dem Verbund beigetretenen Skigebiete: Josef Schölzhorn (Ratschings-Jaufen) und Martin Unterweger (Skiworld Ahrntal – Klausberg und Speikboden). <BR /><BR />Die große Neuheit ist, dass es ab nächstem Winter nicht nur eine Saisonkarte, sondern eine Jahreskarte für 18 Ski- und Ausflugsgebiete geben wird (siehe Infografik unten), und zwar zu einem Preis, der im Vorverkauf jedenfalls unter 600 Euro liegen wird. Die Dauerkarte wird außerdem auch online erhältlich sein, wie Geschäftsführer Hannes Kneissl bestätigt: „Unser Angebot – auch im Vorverkauf – ist offen und transparent und gilt für alle Freizeitsportler und Bergfreunde uneingeschränkt.“<BR /><BR />Aus Sicht des Verbundes ist der große Wurf, dass die neue Karte auch im Sommer gültig ist. „Jede Aufstiegsanlage in unseren Gebieten kann in den Sommermonaten einmal pro Tag kostenlos genutzt werden“, so Kneissl, „ein Grund mehr, sich für die Jahreskarte zu entscheiden.“ <h3> Dauerkarte ist wie bisher unverändert gültig</h3>Für den reinen Skibetrieb ist die Dauerkarte wie bisher unverändert ab 1. November und bis Anfang Mai gültig. Die Ski-Trainings im September und Oktober in Sulden und am Schnalstaler Gletscher sind also nicht mit im Paket.<BR /><BR />„Mit sechs Monaten Skifahren hat unsere Jahreskarte jedenfalls eine Dauer, die wohl einzigartig ist, und jetzt kommt hinzu, dass wir drei neue und bekannte Skigebiete im Portfolio haben, die es unseren Stammkunden ermöglichen, auf Schnee- und Wetterverhältnisse zu reagieren und sich dabei das Beste herauszupicken“, sagt Paul Jakomet. Vorteile erhoffen sich natürlich auch die in der neuen Konsortial-GmbH zusammengeschlossenen Skigebiete.<BR /><BR />In diesem Winter hat die Ortler Ski Arena einen neuen Rekord verbucht und 13.000 Saisonkarten verkauft. Ratschings-Jaufen und die Skiworld Ahrntal haben zuletzt gemeinsam rund 12.000 Saisonkarten abgesetzt, und man geht davon aus, dass ein guter Teil der bisherigen Kundinnen und Kunden die neue Jahreskarte erwerben wird. Das sollte den 18 Ski- und Ausflugsgebieten wirtschaftliche Vorteile bringen, denn der Verbund erreicht nun doch eine beachtliche Größe.<h3> Geografisch entspricht Name nicht mehr der Realität</h3>Der bei der Handelskammer registrierte Name des neuen Verbundes führt zur Frage, ob es weiterhin die „Ortler Ski Arena geben wird“. Diese Bezeichnung hat zwar eine lange Tradition und ist in Südtirol bekannt, aber rein geografisch entspricht sie nicht mehr der Realität. Die neue Führung wird sich auch darüber Gedanken machen, heißt es auf Anfrage.<BR /><BR />Die Vorbereitungen laufen jedenfalls auf Hochtouren, denn bis zum Frühsommer müssen alle technischen Voraussetzungen geschaffen sein. Präsident Paul Jakomet spricht offen einen neuen Zielmarkt an: „Bisher hat sich das Produkt Ortler Ski Arena so gut wie ausschließlich im Winter an die Südtirolerinnen und Südtiroler gewendet, jetzt möchten wir direkt den oberitalienischen Raum ansprechen, denn eine günstige Jahreskarte ist bei vielen Skibegeisterten und Bergfreunden absolut Thema und wir bieten immerhin 18 verschiedene und bestens ausgestattete Destinationen an, mit einem beachtlichen gastronomischen Angebot.“ <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1272201_image" /></div> <BR /><BR />Letzteres sei auch für viele Südtirolerinnen und Südtiroler von Bedeutung, erklärt Hannes Kneissl: „Wer eine Jahreskarte hat, gerne Ski oder Rad fährt und wandert, hat somit viele Möglichkeiten, einen Urlaub in einem der 18 Gebiete zu planen und hat die Liftkarte bereits in der Tasche.“