Freitag, 03. Februar 2017

Ortspolizei Mals: „Beißen und Treten ist erlaubt“

Die Ortspolizei Vinschgau hat am Freitag die Meldungen, dass Kinder im Raum Mals von Unbekannten angesprochen wurden, bestätigt. Es wird nun geprüft, ob die Fälle einen Zusammenhang haben. Wichtig ist: In den gemeldeten Fällen haben die Kinder genau richtig reagiert.

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Foto: © APA/DPA

„Kinder sollten keinen Versprechen von Fremden trauen, sich vor allem von den Fahrzeugen der Fremden fernhalten und einfach weitergehen. Wer bedrängt wird, sollte laut um Hilfe rufen und sich wehren. Kratzen, Beißen und Treten ist erlaubt“, erklärt die Ortspolizei Mals in einem Schreiben am Freitag.

Wichtig sei, dass die Kinder sofort daheim, in der Schule oder im Kindergarten von etwaigen Vorfällen erzählen. Die Ordnungskräfte sind sofort zu verständigen. Auch Erwachsene, die geholfen oder den Vorfall gesehen haben, sollten dies melden. „Je schneller Beamte eingreifen können, umso größer ist die Chance, Täter zu stellen“, so die Polizei.

Wenn möglich sollten Fahrzeugtyp, Fahrzeugfarbe und/oder Kennzeichen notiert werden.

Polizei warnt vor Panikmache im Internet

„Alle Ordnungskräfte (Carabinieri, Staats- und Ortspolizei) sind informiert und arbeiten eng zusammen, die Polizeipräsenz vor den Schulen wird erhöht“, erklären die Beamten.

Es werde jedem Hinweis nachgegangen und jede Meldung ernst genommen. Aber: Die Ortspolizei warnt aber auch vor Panikmache. In allen bisher bekannten Fällen gebe es keine konkreten Hinweise auf ein strafrechtliches Verhalten oder auf eine konkrete Gefährdung für Kinder.

„Da diese Hinweise auch in den sozialen Netzwerken angekommen sind, sollte nun Besonnenheit walten. Warnen und die Augen offen halten ist völlig in Ordnung. Eine Panikmache oder Hetze via Facebook oder Whatsapp sollte man vermeiden.“

stol

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