Montag, 11. September 2017

Ostküste der USA drohen immer häufiger Überschwemmungen

Der Ostküste der USA drohen laut einer aktuellen Studie in Zukunft immer häufiger Überschwemmungen.

Der Ostküste der USA drohen einer Studie zufolge immer häufiger Überschwemmungen.
Der Ostküste der USA drohen einer Studie zufolge immer häufiger Überschwemmungen. - Foto: © APA

Das haben Wissenschafter der Universitäten Bonn, South Florida und Rhode Island herausgefunden. Besonders gefährdet sind demnach die Bundesstaaten Virginia, North Carolina und South Carolina.

Nicht unbedingt Wirbelstürme mit verheerenden Regenfällen wie bei „Katrina“, „Harvey“ oder „Irma“ seien Schuld an den Überschwemmungen, erklärten die Forscher. Das Problem seien die Küstengebiete selbst, die jedes Jahr um bis zu 3 Millimeter Richtung Meer absinken – unter anderem aufgrund menschlicher Eingriffe in die Umwelt.

Für ihre Studie hatte das Team von Wissenschaftlern unter anderem GPS-Daten und Satellitenmessungen von der Ostküste ausgewertet. Diese belegen demnach, dass weite Teile der Küstenregion langsam, aber stetig im Atlantischen Ozean versinken. Die Studie wird im Fachjournal „Scientific Reports“ vorgestellt.

apa/dpa

stol