Von der nachalarmierten Feuerwehr wurden erhöhte CO-Werte im Gebäude festgestellt, hieß es. Man gehe weiter von einem technischen Gebrechen als Ursache für den Kohlenmonoxid-Vorfall aus, sagte der Kommandant der Polizeiinspektion Matrei in Osttirol, Erich Gliber, zur APA. Aus dem Pelletslager sei es dann offenbar zu einer Gasbildung gekommen. Der tödlich verunfallte Österreicher dürfte das Gas wohl eingeatmet habe. <BR /><BR />Im Lager selbst sei die Kohlenmonoxid-Konzentration jedenfalls am größten gewesen, so Gliber, der aber betonte, dass die genaue Todesursache noch nicht endgültig feststehe. Die weiteren Ermittlungen würden durch das Landeskriminalamt durchgeführt. „Eine CO-Vergiftung ist aufgrund der ersten Untersuchungen wahrscheinlich, die genaue Todesursache ist aber noch Gegenstand weiterer Abklärung“, erklärte indes auch Arzt Gernot Walder vom Notarztverband Osttirol. Der 57-Jährige war von Kollegen im Pelletslager aufgefunden worden.<BR /><BR />Insgesamt 15 Personen - darunter Einsatzkräfte und Angestellte des Betriebes - wurden zudem an Ort und Stelle von der Rettung ambulant behandelt. Überwiegend wurde eine erhöhte Kohlenmonoxidbelastung festgestellt. Die Betroffenen erhielten eine Sauerstofftherapie, mussten jedoch nicht in ein Krankenhaus gebracht werden, hieß es. Zu dem tödlichen Unfall war es gegen 9.15 Uhr gekommen.