Samstag, 12. September 2020

Pandemie hat Menschen mit Behinderungen schwer getroffen

Insbesondere für Menschen mit Beinderung war der Lockdown eine schwierige Zeit, wie der der Südtiroler Monitoringausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen festgestellt hat.

Auch für Menschen mit Behinderung ist die Corona-Zeit eine schwierige Zeit.
Badge Local
Auch für Menschen mit Behinderung ist die Corona-Zeit eine schwierige Zeit. - Foto: © shutterstock
Der Südtiroler Monitoringausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen traf sich am 11.September 2020 erstmals wieder seit Beginn des Corona-Notstands im Repräsentationssaal des Landtages.

Während des Lockdowns haben sich aufgrund der verschiedenen Einschränkungen neue Anliegen und Bedürfnisse für Menschen mit Behinderungen ergeben. Diese Anliegen wurden bei der internen Sitzung thematisiert. Einen besonderen Schwerpunkt dabei bildete das Thema „Digitalisierung als Chance und Risiko in Zeiten des Coronavirus“, zu dem einige Mitglieder des Ausschusses einen von ihnen verfassten Text vortrugen. Die Ergebnisse werden den politischen Vertretern vorgestellt.

Projekt „All e-nclusive: Technologien – Beeinträchtigungen – Armut“

Zu diesem Thema fand auch ein Treffen mit der Geschäftsführerin der Südtiroler Verbraucherzentrale Gunde Bauhofer statt, welche dem Monitoringausschuss das Projekt „All e-nclusive: Technologien – Beeinträchtigungen – Armut“ vorstellte. Mit diesem Projekt sollen neben benachteiligten Menschen auch Menschen mit Behinderungen an die Technologien herangeführt und bei deren Nutzung unterstützt werden. „Auf der Grundlage ihrer Qualitätschartas bemüht sich die Verbraucherzentrale schon seit langem, die Rechte der Menschen mit Behinderung zu berücksichtigen, und wir hoffen, dass uns dies immer besser gelingt“, erklärte Bauhofer, „ich bin heute auch hier, um dazu nützliche Hinweise zu sammeln.“

„Als Monitoringausschuss ist es unsere Aufgabe, über die Rechte von Menschen mit Behinderungen laut UN-Behindertenrechtskonvention zu informieren“, erklärt die Vorsitzende des Monitoringausschusses Michela Morandini.

lpa/stol

Schlagwörter: