Samstag, 04. Juni 2016

Panne bei Übung kostete neun US-Soldaten das Leben

Die folgenschwere Hochwasserübung einer US-Militäreinheit in Texas hat noch mehr Soldaten das Leben gekostet als zunächst angenommen.

Symbolbild.
Symbolbild. - Foto: © shutterstock

Vier zunächst vermisste Truppenangehörige konnten nach dem Durchqueren eines angeschwollenen Flusses nur noch tot aus dem Wasser geborgen werden, wie Generalmajor John Uberti am Freitag in Fort Hood mitteilte. Damit stieg die Zahl der Toten auf insgesamt neun.

Fahrzeug von plötzlicher Flutwelle erfasst

Das Fahrzeug der Soldaten einer Artillerieeinheit war im texanischen Owl Creek in der Nähe des Stützpunkts Fort Hood von einer plötzlichen Flutwelle erfasst worden und umgestürzt. Drei leicht verletzt aus den Fluten geborgene Soldaten seien nach ärztlicher Behandlung inzwischen wieder dienstbereit, sagte Uberti.

Zu dem Unfall war es in einem hügeligen Waldstück gekommen. Die Soldaten nahmen an einem routinemäßigem Training teil, als das Fahrzeug von der Wucht des Wassers weggefegt wurde. Tagelange Regenfälle hatten in der Region zum Teil schwere Überschwemmungen verursacht, infolge derer mehrere Menschen starben.

apa/dpa

stol