Donnerstag, 17. März 2022

Panne in Atomruine Fukushima nach Beben – „Keine erhöhte Strahlung“

In der Atomruine Fukushima ist infolge des schweren Erdbebens der Druck im Sicherheitsbehälter eines der 3 zerstörten Reaktoren abgefallen. Der Betreiberkonzern Tepco sei weiter dabei, die Ursache zu ermitteln, berichtete der japanische Fernsehsender NHK am Donnerstag.

Bewohner von Soma reparieren Schäden, die durch das Beben am Mittwoch entstanden sind. - Foto: © APA/afp / CHARLY TRIBALLEAU

Die Messtationen auf dem Gelände des vor 11 Jahren durch ein schweres Erdbeben und einen gewaltigen Tsunami havarierten Kernkraftwerks zeigten aber keine erhöhten Strahlenwerte an, hieß es unter Berufung auf Tepco.

In der Nacht zum Donnerstag hatte ein Erdbeben der Stärke 7,4 die Region erschüttert, mindestens 4 Menschen kamen ums Leben.Die Regierung hatte zunächst von keinen Unregelmäßigkeiten in der Atomruine berichtet.

Im Reaktorblock 1, wo sich in Folge der Kernschmelze vor 11 Jahren noch geschmolzener Brennstoff befindet, sei der Druck im Sicherheitsbehälter unmittelbar nach dem Erdbeben angestiegen und dann bis unter den Stand von vor dem Erdbeben gefallen, meldete NHK.

Da die Überprüfung des Vorfalls Zeit benötige, sei der für Donnerstag geplante Einsatz eines weiteren Roboters zum Aufspüren des vor 11 Jahren geschmolzenen Brennstoffs in dem Reaktor verschoben worden, hieß es. Der Reaktorblock 1 ist einer von drei Reaktorblöcken, die bei der Tsunami-Katastrophe vom 11. März 2011 zerstört worden waren.

apa/stol

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