Eine Panne mit weitreichenden Folgen für Mals und den ganzen Vinschgau.<BR /><BR /><BR /><BR />Doch von Anfang an: Der Unternehmer suchte nach seiner Panne die Ex-Finanzkaserne (Finka) in Mals auf, die von der Vinschger Sozialgenossenschaft Viso betrieben wird. Dort sah er Licht und fragte nach Hilfe und Unterkunft. Viso-Präsident Sascha Plangger konnte helfen und so lernten sich die beiden kennen. <BR /><BR />Tommy Syversen war jedenfalls so begeistert, dass er die Finka zur fixen Anlaufstelle bei künftigen Veranstaltungen im Vinschgau auserkoren hat. Er ist nämlich einer der Chefs des Unternehmens Tomsen, das die sogenannten Snowskates produziert. <BR /><BR />Dabei handelt es sich – vereinfacht gesagt – um ein Skischuh-ähnliches Sportgerät mit integriertem Kurzski, mit dem man skaten, freeriden ect. kann. Tomsen möchte regelrechte Weltcups aufbauen und ist derzeit dabei, Rennen auf lokaler Ebene durchzuführen, erklärte Syversen gegenüber s+.<BR /><BR />Daher waren die Tomsen-Macher auch auf Schöneben, wo sie gemeinsam mit den Skigebietsverantwortlichen ein Rennen organisiert hatten. Syversen zeigte sich im Gespräch mit s+ begeistert von Mals, Schöneben und dem Vinschgau insgesamt.<BR /><BR /> Die Menschen seien sehr offen, das sei schön. Daher soll der Vinschgau ab sofort eine fixe Station für Snowskate-Bewerbe werden, neben den USA und Südkorea. 2023 könnte der Abschluss dieser Bewerbe im Vinschgau erfolgen, sagte Syversen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="734840_image" /></div> <BR />Das Tomsen-Snowskaten ist relativ neu, es gebe derzeit weltweit rund 15.000 aktive Nutzerinnen und Nutzer, schätzte Syversen. Da die Technik aber leicht zu lernen sei – besonders für jene, die bereits Ski oder Snowboard fahren – glauben er und seine Mitgesellschafter, dass das Sportgerät eine große Zukunft vor sich hat. <BR /><BR />Und wenn alles klappt wie geplant, kann der Vinschgau ein klein wenig abhaben von diesem Erfolg.