Sonntag, 01. Dezember 2019

Papst Franziskus betet für Frieden im Irak

Der Papst hat beim Angelus-Gebet am Sonntag die Bedeutung des Advents hervorgehoben und dabei für Frieden im Irak gebetet. Die Adventzeit ist im christlichen Verständnis die Vorbereitung auf Weihnachten mit der Geburt Christi.

Der Papst betete für die Opfer im Irak.
Der Papst betete für die Opfer im Irak. - Foto: © APA/afp / TIZIANA FABI


Der Papst warnte in seiner Predigt vor einem Leben, das „nur auf seine eigenen Bedürfnisse reduziert“ sei. Er prangerte auch den Konsumismus an. „Der Konsumismus ist ein Virus, der den Glauben an der Wurzel befällt: er lässt uns nämlich glauben, dass das Leben nur von dem abhängt, was man hat, und so vergisst man Gott, der uns entgegen kommt – und auch die Menschen in unserer Nähe“, so der Papst.

Gebete für Opfer im Irak

Für die katholische Kirche beginnt mit diesem ersten Adventsonntag nicht nur ein neues Kirchenjahr, sondern auch der Weihnachtsfestkreis, der sich bis zum Sonntag nach dem Dreikönigsfest (6. Jänner) erstreckt. Der Papst zeigte sich besorgt über die Lage im Irak nach den jüngsten Protestaktionen, die zu einer „scharfen Reaktion“ mit Dutzenden Todesopfern geführt haben. Er bete für die Toten und die Verletzten und für den Frieden im Land, sagte Franziskus.

Besuch in Greccio

Papst Franziskus wird am Sonntagnachmittag das mittelitalienische Bergstädtchen Greccio nördlich von Rom besuchen, in dem der Heilige Franziskus erstmals ein weihnachtliches Krippenspiel aufführen ließ.

In Greccio werde er den Gläubigen einen Brief übermitteln, in dem es um die Bedeutung der Krippe geht, sagte der Pontifex beim Angelus-Gebet. Bereits im Jänner 2016 hatte der Papst Greccio besucht, das rund 80 Kilometer vom Vatikan entfernt liegt. Die Gemeinde Greccio war 1223 Schauplatz der berühmten „Lebendigen Krippe“ des Heiligen

apa