Mittwoch, 15. April 2020

Papst richtet Taskforce für „Phase 2“ ein

Der Papst hat eine Taskforce eingerichtet, die die „Phase 2“ nach Ende der akuten Phase der Coronavirus-Epidemie organisieren soll. Die Kommission besteht aus Mitgliedern mehrerer Dikasterien der Kurie, teilte der Vatikan am Mittwoch mit.

Auch der Vatikan will in der „Phase 2“ die strenge Ausgangssperre lockern.
Auch der Vatikan will in der „Phase 2“ die strenge Ausgangssperre lockern. - Foto: © APA (AFP/VATICAN MEDIA) / HANDOUT
Die Taskforce soll die „sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Herausforderungen“ prüfen, mit denen die Menschen nach Ende der akuten Phase der Pandemie konfrontiert sein werden.

Auch der Vatikan will in der „Phase 2“ die strenge Ausgangssperre lockern. Der Heilige Stuhl hat jedoch vorerst die einschränkenden Sicherheitsmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus bis nach Ostern verlängert. So bleiben die Vatikanischen Museen weiter geschlossen, auch der Publikumsverkehr in den Kurienbehörden ist eingestellt. Vatikan-Mitarbeiter müssen weiter in Gleitzeit, Home-Office und per Telefon- oder Videokonferenzen arbeiten.

Der Vatikan nimmt sich an der Regierung in Rom ein Beispiel. Diese hat ebenfalls eine Taskforce unter der Leitung des Telekom-Managers Vittorio Colao eingerichtet, die die Regierung in Hinblick auf die „Phase 2“ berät.

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apa

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