Sonntag, 18. Oktober 2015

Papst rief zu Ende der Gewalt im Heiligen Land auf

Der Papst hat sich wegen der Gewalt im Heiligen Land sehr besorgt gezeigt. „In diesem Moment braucht man viel Mut und Seelenstärke, um Hass und Rache 'Nein' zu sagen und Gesten des Friedens zu unternehmen“, sagte der Heilige Vater beim Angelusgebet am Sonntag.

Betet für den Frieden: Papst Franziskus
Betet für den Frieden: Papst Franziskus

Der Papst rief Regierungschefs und Bürger auf, Mut aufzubringen, um konkrete Schritte der Entspannung zu unternehmen und sich gegen Gewalt zu stemmen. „Im heutigen Nahost-Kontext ist es mehr denn je notwendig, dass es im Heiligen Land zum Frieden kommt. Das verlangen Gott und der Wohl der Menschheit“, sagte der Papst am Ende der Messe, bei der er vier neue Heilige zur Ehre der Altäre erhob. An der Messe nahmen mehrere zehntausend Gläubige teil.

Angesichts der Menschen, die sich eifrig um Macht und Erfolg bemühen, sei der Christ aufgerufen, das Gegenteil zu tun, sagte der Papst. „Wer den anderen dient und wirklich kein Ansehen genießt, übt in der Kirche die wahre Autorität aus. Jesus lädt uns ein, eine andere Mentalität anzunehmen und von der Gier nach Macht zu der Freude überzugehen, in den Schatten zu treten und zu dienen; den Instinkt des Herrschens über die anderen auszurotten und die Tugend der Demut zu üben“, sagte Franziskus.

dpa

stol