Mittwoch, 08. Dezember 2021

Papst warnt vor Gleichgültigkeit angesichts des Migranten-Dramas

Papst Franziskus hat nach seiner Reise nach Zypern und Griechenland vor der Gefahr der Gleichgültigkeit gegenüber den Dramen von Flüchtlingen gewarnt.

Papst Franziskus: „Auf Zypern wie auf Lesbos konnte ich dem Leid der Flüchtlinge in die Augen sehen.“
Papst Franziskus: „Auf Zypern wie auf Lesbos konnte ich dem Leid der Flüchtlinge in die Augen sehen.“ - Foto: © ANSA / ANSA/CLAUDIO PERI
„Angesichts der Gesichter der Migranten dürfen wir nicht schweigen und uns nicht abwenden“, sagte der Papst beim Angelus-Gebet am katholischen Festtag der Unbefleckten Empfängnis Mariens und erinnerte an die Etappen seiner fünftägigen Reise, die am Montag zu Ende gegangen war.

„Auf Zypern wie auf Lesbos konnte ich dem Leid der Flüchtlinge in die Augen sehen. Lasst uns in die Augen der Menschen schauen, denen wir begegnen. Lassen wir uns auf ihr Leid ein, um auf unsere Gleichgültigkeit zu reagieren. Schauen wir in ihre Gesichter, um aus dem Schlaf der Gewohnheit aufzuwachen“, so Franziskus.

Schwerpunkte der 35. Auslandsreise des Pontifex waren der Umgang mit Flüchtlingen in Europa und der Dialog zwischen der katholischen und den orthodoxen Kirchen. Der Papst warf der Weltgemeinschaft vor, das Elend und die Hilflosigkeit von Flüchtlingen und Migranten zu ignorieren.

apa

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