Der Pontifex forderte, die „Gewalt zu überwinden und Wege der Gerechtigkeit und des Friedens einzuschlagen“. Außerdem müssten die „Souveränität des Landes gewährleistet, der in der Verfassung verankerte Rechtsstaat gesichert und die Menschen- und Bürgerrechte eines jeden und aller respektiert“ werden. Leo betonte zudem, es müsse nun daran gearbeitet werden, eine „ruhige Zukunft der Zusammenarbeit, der Stabilität und der Eintracht“ aufzubauen.<BR /><BR />Dem zuvor gegangen war die Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro. US-Präsident Donald Trump ein Foto veröffentlicht, das diesen in Handschellen und mit verbundenen Augen zeigt. Auf dem Bild sei Maduro an Bord des US-Kriegsschiffs „USS Iwo Jima“ zu sehen, kommentierte Trump am Samstag in Onlinediensten das Foto des mit einem grauen Jogginganzug bekleideten langjährigen venezolanischen Staatschefs.<BR /><BR />Zuvor hatte die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado gefordert, den Oppositionspolitiker Edmundo González Urrutia zum neuen Staatschef zu machen. Die „Stunde der Freiheit“ für Venezuela sei gekommen, erklärte Machado, die im Dezember mit dem Friedensnobelpreis geehrt wurde, am Samstag in Onlinediensten. González Urrutia solle „sofort“ die Geschäfte des Staatschefs übernehmen.<BR /><BR />Der Oppositionspolitiker war bei der Präsidentschaftswahl im Juli 2024 gegen Maduro angetreten und hatte den Sieg für sich beansprucht. Von den Behörden war jedoch Maduro zum Sieger erklärt worden, die Opposition sprach von Wahlbetrug. In der Folge kam es zu gewaltsamen Protesten mit 28 Toten und mehr als 2.400 Festnahmen, González Urrutia floh nach Spanien ins Exil.<h3> Die Entwicklungen im Überblick</h3>Nach der Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro durch US-Spezialkräfte rückt seine Stellvertreterin Delcy Rodriguez an die Spitze der Regierung. <a href="https://www.stol.it/artikel/politik/die-frau-die-venezuela-fuehren-soll-wer-ist-delcy-rodirguez" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Der Oberste Gerichtshof ernannte sie am Samstagabend zur Interimspräsidentin.</a><BR /><BR />Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hält „ein militärisches Eingreifen von außen nicht für ein geeignetes Mittel zur Beendigung totalitärer Regime“. Zugleich betrachtet sie defensive Maßnahmen als legitim, „wenn es um die Abwehr hybrider Bedrohungen der eigenen Sicherheit geht, etwa durch staatliche Akteure, die den Drogenhandel fördern oder unterstützen“, <a href="Die italienische Ministerpr%C3%A4sidentin Giorgia Meloni h%C3%A4lt &#8222;ein milit%C3%A4risches Eingreifen von au%C3%9Fen nicht f%C3%BCr ein geeignetes Mittel zur Beendigung totalit%C3%A4rer Regime&#8220;. Zugleich betrachtet sie defensive Ma%C3%9Fnahmen als legitim, &#8222;wenn es um die Abwehr hybrider Bedrohungen der eigenen Sicherheit geht, etwa durch staatliche Akteure, die den Drogenhandel f%C3%B6rdern oder unterst%C3%BCtzen&#8220;, so die Regierung Meloni in einer Presseaussendung am Samstag." target="_blank" class="external-link-new-window" title="">so die Regierung Meloni in einer Presseaussendung am Samstag.</a><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/politik/china-fordert-sofortige-freilassung-maduros-kritik-aus-mexiko-und-brasilien" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">China hat die USA nach dem Militäreinsatz in Venezuela zur sofortigen Freilassung des gefangen genommenen Staatschefs Nicolás Maduro aufgefordert. </a>China rufe die USA dazu auf, „die persönliche Sicherheit von Präsident Nicolás Maduro und seiner Frau sicherzustellen, sie umgehend freizulassen und aufzuhören, die Regierung Venezuelas zu stürzen“, erklärte das chinesische Außenministerium am Sonntag. Der Angriff sei eine „eindeutige Verletzung des Völkerrechts“.