Samstag, 07. Mai 2016

Paragleiter verbrachte nach Notlandung in Osttirol Nacht am Berg

Ein 46-jähriger Paragleiter aus Deutschland hat nach einer Notlandung bei Kals in Osttirol die Nacht auf Samstag am Berg verbringen müssen.

Foto: © shutterstock

Wie die Polizei mitteilte, wollte der Mann noch selbstständig abstiegen, geriet dann aber in unwegsames Gelände und beschloss zu biwakieren. Am nächsten Morgen setzte er schließlich einen Notruf ab und wurde vom Notarzthubschrauber geborgen.

Der 46-Jährige war am Freitag gegen 11.00 Uhr mit seinem Paragleitschirm in Greifenberg in Kärnten zu einem Langstreckenflug in Richtung Osttirol aufgebrochen. Im Bereich des Lienzer Talbodens beschloss der Mann schließlich in Richtung Schobergruppe bzw. Kals am Großglockner zu fliegen.

Gegen 17.00 Uhr kam der Deutsche im Kalsertal auf einer Höhe von rund 2.800 Meter laut Polizei aufgrund auftretender Turbulenzen in Schwierigkeiten und sein Gleitschirm klappte ein. Da es ihm nicht mehr gelang seinen Schirm unter Kontrolle zu bringen, musste der 46-Jährige auf rund 2.000 Metern Höhe notlanden.

Gegen 6.30 Uhr am nächsten Morgen alarmierte der Mann schließlich die Rettungskräfte. Abgesehen von einer leichten Unterkühlung blieb er unverletzt.

apa

stol