Indessen verlangt Vizebürgermeister Stephan Konder einige Nachbesserungen beim Parkleitsystem. Denn in Bozen einen Parkplatz zu finden, gleicht oft einem Spießroutenlauf.<BR /><BR />Seit vielen Jahren kämpft Bozen bei Schlechtwetter oder Touristenanstürmen mit dem Verkehr. Ein gutes Parkleitsystem wäre dabei das Mittel der Wahl, um etwas Ordnung ins Chaos zu bringen. Genau dieses Thema hat Vizebürgermeister Stephan Konder gestern im Stadtrat zum Thema gemacht. „Wir müssen hier deutlich nachbessern“, sagt Konder. Derzeit sei es nämlich so, dass die Anzeigetafeln, die die freien Plätze in den Parkhäusern zeigen, nicht oder nur unzureichend funktionieren. Zum Beispiel zeige die Tafel in der Mayr-Nusser-Straße die Auslastung einiger Parkplätze (zum Beispiel Maretsch) gar nicht an. „Das muss schnell geändert werden“, sagt der Vizebürgermeister. Auch bei der Echtzeitübertragung „happere“ es noch. „Zudem wäre es wichtig, auch noch an anderen Orten solche Anzeigetafeln aufzustellen.“ <BR /><BR />Noch viel zu tun gäbe es auch was die Applikation für Mobiltelefone angeht. „Diese App wurde bereits entwickelt, ist aber immer noch nicht freigeschaltet. Das sollte bis zum Sommer, wenn die Touristen wieder in die Stadt strömen, unbedingt erfolgen“, fordert Konder. Leute, die in die Stadt wollen, müssten auf den ersten Blick sehen, wo und ob es noch freie Parkplätze gibt. „Wenn dem nicht so ist, haben sie durch die App die Möglichkeit, gleich auf die peripheren Parkplätze auszuweichen“, erklärt Konder. Das sei eine wesentliche Hilfe, wenn es darum geht, den Zustrom zur Stadt zu regulieren.<BR /><BR />Eigentlich hatte sich die Stadtverwaltung erhofft, dass das neue Parksystem, das bereits während der Christkindlmarktzeit erfolgreich getestet wurde, zu Ostern einem weiteren Test unterzogen werden kann. „Doch es hat sich gezeigt, dass aufgrund des schlechten Wetters heuer zu wenige Touristen in der Stadt waren“, schildert Konder. Deshalb habe der Stadtrat gestern beschlossen, die Testphase bis Ende Juni zu verlängern. „Damit haben wir zu Pfingsten noch einmal die Chance, das System zu prüfen.“<BR /><BR />Bekanntlich wurde es zuletzt so gehandhabt, dass alle Besucher automatisch zu den Parkplätzen in der Peripherie umgeleitet wurden, wenn die Stellplätze in der Innenstadt zu 90 Prozent gefüllt waren (die „Dolomiten“ haben berichtet, siehe digitale Ausgabe). Konder hat beantragt, dass auch der Laurin-Parkplatz mit einbezogen wird. <BR />