„Der Dachstuhl des Wohnhauses ist komplett abgebrannt“, berichtet Kommandant Walter Klammer von der Freiwilligen Feuerwehr Villanders am Mittwochmorgen gegenüber Südtirol Online.Der Dachstuhl habe komplett aus Holz bestanden, ebenso seien die Decken des Wohnhauses aus Holz gewesen. Das Feuer habe sich demnach auch im unteren Bereich des Hauses, in dem eine Familie mit Kindern wohnt, ausgebreitet.Verletzt wurde bei dem Brand niemand.„Glücklicherweise konnten wir ein Übergreifen der Flammen auf den Stadel verhindern“, so Klammer.Dieser befinde sich nämlich nur geschätzte fünf Meter neben dem Wohnhaus – und bestünde zudem komplett aus Holz.Dachstuhl komplett zerstört, am Wohnhaus WasserschädenAuch beim Brand im Wohnhaus habe man Schlimmeres abwenden können. „Wegen der Holzdecken hat sich das Feuer natürlich schnell nach unten ausgebreitet“, weiß Klammer.Das Haus weise nun Wasserschäden auf. „Derzeit ist es nicht mehr bewohnbar.“Doch habe man durch den raschen Einsatz vieler Wehrmänner größeren Schaden verhindern können.Großaufgebot der Feuerwehren am PartschillerhofDer Brand am Partschillerhof hat Mittwochnacht für einen Großeinsatz der Eisacktaler Feuerwehren gesorgt: Mit mehreren Tankfahrzeugen, Atemschutzwagen und einer Drehleiter standen circa 100 Mann im Einsatz.Zu dem Großbrand waren die Freiwilligen Feuerwehren von Barbian, Klausen, Villanders und Brixen gerufen worden.Allein die Freiwillige Feuerwehr Villanders war mit 30 Mann vor Ort.Suche nach Glutnestern läuft, vermutlich Blitz Brandursache„Die Suche nach Glutnestern wird sicher noch den ganzen Vormittag über andauern“, heißt es von Villanderer Seite.Am frühen Vormittag ist auch die Bozner Berufsfeuerwehr am Partschillerhof eingetroffen. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.Dass ein Blitz in das Wohnhaus eingeschlagen und das Feuer verursacht haben soll, kann allerdings als wahrscheinlich angesehen werdenstol