"Im Partschinser Gemeindegebiet kam es am Sonntagabend zu starken Schauerregen. In Folge schwoll der Höllentalbach so sehr an, dass er Geröll und Steinen mit sich riss", beschreibt Johann Steck, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr von Partschins, die Situation.Brücken mitgerissen, Straßen verlegt Die Wasser- und Geröllmassen, welche über das kleine Tal oberhalb des Partschinser Wasserfalls, hereinbrachen, waren so stark, dass sie gleich 3 Brücken mit sich rissen, so Steck. "Auch einige Straßen wurden zum Teil verlegt", erläutert der Kommandan. Wasser- und Geröllmassen rauschten das Höllental (im Hintergrund der Partschinser Wasserfall) hinunter. - Foto: FFW Partschins Die Freiwillige Feuerwehr von Partschins rückte sofort aus, hat die Gefahrenlage erfasst und dafür gesorgt, dass gefährliche Zufahrten gesperrt wurden. 35 Mann standen mit 4 Fahrzeugen im Einsatz. Auch die Nachbarwehren von Rabland und Töll rückten aus um gefährdete Straßenabschnitte zu kontrollieren.Mehrere Höfe und Gastbetriebe abgeschnittenMehrere Höfe und Gastbetriebe sind aufgrund des Abbruchs der Brücken mit Fahrzeugen derzeit nicht zu erreichen. Wie viele Menschen von der Außenwelt abgeschnitten sind, wisse man noch nicht, sagt Steck im Gespräch mit STOL.Auch sei es noch nicht klar wann die Eingeschlossenen das Gebiet mit ihren Pkws wieder verlassen könnten, meint Steck. "Um das zu sagen, ist es noch zu früh. Vermutlich werden im Laufe der nächsten Tage Behelfsbrücken errichtet", so der Kommandant. Auch ein Mitarbeiter des Amtes für Wildbachverbauung des Landes Südtirol sei bereits vor Ort gewesen um sich ein Bild von der Lage zu machen. Einige Straßenabschnitte wurden vermurt. - Foto: FFW Partschins. Lage wieder ruhigInzwischen, gegen 23 Uhr am Sonntagabend, hat sich die Lage beim Höllentalbach wieder beruhigt.Der Höllentalbach ist berüchtigt für seine Unwetteranfälligkeit. Bereits in den Jahren 2008, 2009 und 2010 kam es zu größeren Schäden. Mehrfach wurde der Bach verbaut, um solche Zwischenfälle zu vermeiden.stol/bfk