Die Landesnotrufzentale, die gegen 19.15 Uhr von einem aufmerksamen Beobachter alarmiert worden war, schickte die Feuerwehr Partschins zum Bach, der an mehreren Punkten kontrolliert wurde.„Da der Wasserspiegel ständig stieg und viel Geröll mitführte, wurden auch die Wehren von Töll und Rabland alarmiert. Sie beobachteten den Bachverlauf und bereiteten eine eventuelle Sperre der Hauptstraße vor“, erklärt Hans Steck von der Feuerwehr Partschins gegenüber STOL.Vom Schutzhaus Lodnerhütte kam zudem die Information, dass ein Murenabgang in den Zielbach Grund für verunreinigtes Wasser im Partschinser Wasserfall war.Die FF Partschins beobachtete die Lage am Bach, um sich zu versichern, dass es zu keiner Aufstauung kam und das Wasser ohne Gefahr abfließen konnte. Als sich der Wasserstand nach zweieinhalb Stunden normalisierte, wurde dieser Einsatz beendet. Abbruchstelle unter BeobachtungParallel zum Einsatz am Zielbach wurde auch die Lage an der Abbruchstelle beim Greiterhof genau beobachtet.Sie wurde mit einem speziellen Katastrophenschutzschweinwerfer vom Tal aus ausgeleuchtet. Der Scheinwerfer, den die FF Tagusens den Kollegen der FF Partschins einge Tage lang ausgeliehen hat, kann über mehrere Kilometer einen Bereich wirksam ausleuchten.Da die Abbruchstelle stabil war und weder Steine noch sonstiges Material abgingen, konnte um 22.30 Uhr auch dieser Einsatz abgeschlossen werden.Die FF Partschins war bei beiden Einsätzen mit 23 Mann vor Ort, die FF Töll schickte zehn Männer, die FF Rabland weitere 17.Die Partschinser Feuerwehr beobachtet die Abbruchstelle täglich vor Ort, dokumentiert sie mit Fotos und nimmt Messungen vor. „Der Spezialscheinwerfer unterstützt unsere Arbeit enorm. Man kann nachts vom sicheren Tal aus die Gefahrenquelle beobachten und mit den gewonnenen Informationen die besorgen Bewohner, die sich an die Feuerwehr wenden, beruhigen. Die FF Partschins ist seit den Felsstürzen, besonders bei Regen, in dauernder Bereitschaft“, betont Steck.stol