Sonntag, 01. Januar 2017

Partys und Feuerwerk: Die Welt feiert ins neue Jahr

Riesenfeuerwerke von Sydney bis Berlin: Millionen Menschen weltweit haben friedlich ins neue Jahr hineingefeiert.

Die Quadriga am Brandenburger Tor in Berlin wurde durch zahllose Feuerwerkskörper erleuchtet.
Die Quadriga am Brandenburger Tor in Berlin wurde durch zahllose Feuerwerkskörper erleuchtet. - Foto: © APA/AFP

Strahlende Augen, ausgelassene Partys: Die Menschen weltweit haben das Jahr 2017 mit Feuerwerk und Feierlichkeiten begrüßt. Die größte Silvesterparty Deutschlands gab es in Berlin. Hunderttausende Besucher feierten auf der Partymeile am Brandenburger Tor und bestaunten das Feuerwerk um Mitternacht.

Weitgehend friedlich verlief die Silvesternacht auch in Köln, wo es im Vorjahr zahlreiche Übergriffe auf Frauen und viele Taschendiebstähle gab. In ganz Nordrhein-Westfalen seien zunächst 25 Sexualdelikte gemeldet worden, hieß es von der Landespolizei am Neujahrsmorgen. Die Partys in den großen Städten fanden vielfach unter deutlich strengerem Polizeischutz als im vergangenen Jahr statt, deutlich mehr Beamte waren im Einsatz – offensichtlich mit Erfolg.

Auch der Arc de Triomphe in Paris war Schauplatz eines Feuerwerks. - Foto: afp

Auch im Ausland gab es häufig strenge Sicherheitsvorkehrungen – etwa in Paris. Mit einem Feuerwerk am Prachtboulevard Champs-Élysées feierten die Menschen das neue Jahr. Wegen der Terrorgefahr hatten die Behörden Zufahrten mit Betonblöcken oder Fahrzeugen versperrt.

Pünktlich zum Glockenschlag des Big Ben um Mitternacht begrüßten die Londoner das neue Jahr mit einem knapp zwölfminütigen Feuerwerk am Riesenrad London Eye an der Themse. Abgestimmt war das Spektakel auf Musik – unter anderem von Pop-Größen wie Prince, David Bowie und George Michael, die 2016 gestorben sind.

Ein besonders farbenprächtiges Spektakel gab es in London - zwischen "Big Ben" (im Hintergrund) und dem Riesenrad "London Eye". - Foto: afp

Attentat in Istanbul

Überschattet wurde der Start ins neue Jahr von einem Anschlag in Istanbul. Bei dem Angriff auf einen der größten Clubs im Zentrum der Stadt wurden mindestens 39 Menschen getötet und mehr als 60 verletzt. Istanbuls Gouverneur Vasip Sahin sagte: „Das ist ein Terrorangriff.“ Ein Angreifer habe sich Zugang zum Club verschafft, indem er am Eingang einen Polizisten und einen Zivilisten erschossen habe.

6 Tote bei Unfall in Bayern

In Bayern gab es in der Silvesternacht mehrere Tote bei einer Massenkarambolage in dichtem Nebel auf der Autobahn 7 im Unterallgäu. Sechs Menschen starben, 13 wurden verletzt, wie die Polizei am Morgen mitteilte. Gegen 1.00 Uhr waren demnach nahe Bad Grönenbach drei Sattelzüge und acht Autos ineinandergekracht. Fünf der Todesopfer saßen in einem Kleinwagen, das sechste wurde in seinem Pkw unter einem Laster eingeklemmt.

Besonders spektakulär war das Feuerwerk rund um die weltberühmte Oper von Sydney. - Foto: afp

Jahreswechsel begann im Pazifik

Als erste hatten die Menschen auf Samoa und anderen pazifischen Inseln den Jahreswechsel bejubelt: Punkt 11 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) am Samstag begann dort 2017. Um 14 Uhr unserer Zeit erlebten im Hafen von Sydney mehr als eine Million Zuschauer ein gigantisches Feuerwerk. Über dem berühmten Opernhaus in der australischen Metropole flogen bei sommerlichen Temperaturen zwölf Minuten lang Raketen in den Nachthimmel.

Ausgelassen gefeiert wurde auch am New Yorker Time Square. - Foto: afp

Am New Yorker Times Square feierten Zehntausende mit dem traditionellen „Balldrop“ den Beginn des neuen Jahres. Kurz vor Mitternacht setzte sich ein mehr als fünf Tonnen schwerer Kristallball mit dreieinhalb Metern Durchmesser an einer Stange über dem Broadway in Bewegung und erstrahlte zum neuen Jahr.

dpa

stol