Mittwoch, 18. März 2020

Patient verschweigt Corona-Symptome und infiziert OP-Team

Zu einem bedenklichen Vorfall ist es kürzlich im Aostatal gekommen. Wie italienische Medien berichten, hat ein Mann im Aostatal bei einer Nasen-Operation dem OP-Team verschwiegen, dass er Symptome hat, die auf eine Coronavirus-Infektion hindeuten.

Ein OP-Team wurde mit dem Virus infiziert (Symbolfoto).
Ein OP-Team wurde mit dem Virus infiziert (Symbolfoto). - Foto: © shutterstock
Laut einem Bericht des Onlineportals von „La Stampa“ hat sich der Vorfall Mitte letzer Woche im Krankenhaus „Parini“ im Aostatal ereignet. Demnach war ein Mann, der in einem Tourismusort gearbeitet hat, aufgrund einer Nasenoperation ins Krankenhaus gekommen.

Um seinen Termin nicht zu verlieren, soll der Mann verschwiegen haben, dass mehrere Symptome, wie Husten und Fieber, auf eine Coronavirus-Infektion hindeuten könnten. Zudem soll er verheimlicht haben, dass er bei seiner Arbeit im Tourismusort mit Personen, die mit dem Coronavirus infiziert sein könnten, in Kontakt war.

Durch sein Handeln hatte der Mann den Chirurgen, den Anästhesisten und einen Krankenpfleger mit dem Virus infiziert.

Ein Strafverfahren wurde gegen den Mann laut „La Stampa“ zwar noch nicht eingeleitet, jedoch drohen dem Mann im Falle eines Verfahrens und einer anschließenden Verurteilung bis zu 12 Jahre Haft.

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