Freitag, 16. November 2018

Patientenverfügung: Eigener Wille bis zuletzt

Was soll am Ende mit mir passieren? Um solchen und ähnlichen Fragen vorzubeugen, gibt es die Patientenverfügung.

Mit Patientenverfügung den eigenen Willen ausdrücken bis zuletzt (Archivbild).
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Mit Patientenverfügung den eigenen Willen ausdrücken bis zuletzt (Archivbild). - Foto: © shutterstock

Was soll mit mir passieren, wenn ich nicht mehr selber entscheiden kann? Wenn ich im (Wach-)Koma oder im Sterben liege und meinen Willen nicht mehr äußern kann? Darüber sollte man sich nicht nur Gedanken machen, man sollte diese auch niederschreiben und seinen Willen kundtun. Dazu gibt es die Patientenverfügung. Sie stand am Donnerstag im Mittelpunkt einer Tagung im Bozner Gemeindesaal.

„Solange ich selber entscheiden kann, solange gilt meine Entscheidung. Erst wenn ich dazu nicht mehr in der Lage bin, greift eine Patientenverfügung“, beruhigte Dr. Hartmann Aichner, ehemaliger Primar an der Gynäkologie und Geburtshilfe am Krankenhaus Innichen.

Doch am Ende des Lebens seien Patienten oftmals nicht bis zum Schluss in der Lage, selber zu bestimmen, welche medizinischen Maßnahmen sie (noch) haben wollen. Eine Patientenverfügung sei zwar keine Verpflichtung, „aber sie stellt sicher, dass mein Wille respektiert wird, auch wenn ich ihn nicht mehr äußern kann“. Eine solche Verfügung nehme Druck von Ärzten und vor allen Dingen den Angehörigen. 

D/ih

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol