Jordì Beltramo, seit Beginn an mit Claudia Bellasi künstlerischer Co-Leiter von Asfaltart, sagt dem Straßenkünstlerfestival und dessen Team nach 20 Jahren adieu. „Mein Abschied hat mehrere Gründe. Es hat einerseits intern Reibereien gegeben, andererseits möchte ich wieder mehr Künstler und weniger Organisator sein und drittens ist das Festival so gewachsen, dass es sehr arbeitsintensiv und zu einer Last geworden ist“, sagt der vielseitige Artist und Straßenkünstler Jordì Beltramo.<BR /><BR />Beltramo, mit piemontesischen Wurzeln und katalanischem Namen – französische Mutter und italienischen Vater –, sei „nach so vielen Jahren einfach müde. Ich habe lange darüber nachgedacht, bevor ich diese Entscheidung getroffen habe. Ich habe einfach das Bedürfnis etwas Abstand zu bekommen, um neue Energie zu sammeln und neue Projekte angehen zu können“, so Beltramo. <BR /><BR />Ob es ein dauerhafter Abschied werde, das könne er nicht sagen. „Ich will keine Tür zuschlagen“, sagt der kreative Kopf hinter Asfaltart. Es habe Reibereien im Team gegeben, „man kann ruhig sagen interne Konflikte, verschiedene Auffassungen und Sichtweisen. Namen nenne ich sicher keine, denn ich will, dass das Festival eine erfolgreiche Zukunft hat. Ich will keinerlei Polemik“, sagt er. Es könne ja auch sein, dass er seine Entscheidung revidiere. „Es kann sein, dass ich in den nächsten sechs Monaten zum Schluss komme, dass meine Entscheidung falsch war. Aber was ich sicher brauche, ist neue Energie“, sagt Beltramo.<BR /><BR />Das Team von Asfaltart schrieb in einer Aussendung: „Lieber Jordi, du hast Asfaltart von Anfang an mitgedacht, mitgestaltet und mitgelebt. Dein Blick für die Kunst, deine Leidenschaft für das Besondere und dein Gespür für Shows und Künstler haben das Festival zu dem gemacht, was es heute ist. Wir danken dir von Herzen und wünschen dir alles Gute auf deinem weiteren Weg.“