Freitag, 10. Februar 2017

Paukenschlag im Wobi-Prozess: Urteil gegen Grando ist nichtig

Eine überraschende Wende hat das Wobi-Berufungsverfahren genommen. Wie ein graphologischer Gutachter feststellte, war die Unterschrift auf der Vorladung zur Vorverhandlung nicht jene des Ex-Leiters des Wobi-Mieterservice, Stefano Grando.

Wobi-Direktor Stefano Grando
Badge Local
Wobi-Direktor Stefano Grando - Foto: © D

Das Oberlandesgericht hat daraufhin das  Verfahren erster Instanz gegen Grando bzw. dessen Verurteilung zu 3 Jahren Haft für nichtig erklärt.  

Grando war vorgeworfen worden, Unternehmer bei der Auftragsvergabe von Arbeiten für das Wobi im Gegenzug für Gefälligkeiten bevorzugt zu haben.

Die Fallakte geht zwar an den Vorverhandlungsrichter zurück. Voraussichtlich kommt es aber zu keinem neuen Verfahren, da die vorgehaltenen Vergehen so gut wie verjährt sind. 

rc

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der Samstag-Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol