Der ehemalige Angestellte einer Bozner Volksbankfiliale erklärte am Freitag Richterin Silvia Monaco beim Garantierverhör, dass er das Geld nicht für sich verwendet habe, sondern es ehemaligen Bankkunden, die durch Investitionen Geld verloren hatten, gegeben habe. Die Bankkunden seien gute Bekannte gewesen, betonte Pe, er habe sich ihnen gegenüber schuldig gefühlt. Der 40-Jährige arbeitet seit Dezember 2010 nicht mehr für die Bank, die aber wegen mutmaßlicher Unregelmäßigkeiten Strafanzeige erstattete. Die 250.000 Euro der 71-Jährigen flossen auf ein Konto, auf das beide Zugriff hatten. Pe erklärte, er habe dieses Geld über Schecks an ehemalige Kunden weitergegeben. Der Rentnerin, ebenfalls eine Bekannte von Pe, hat er 50.000 Euro rückerstattet. Nach dem Verhör mit der Richterin entschied Silvia Monaco, dass Silvio Pe in den Hausarrest entlassen werden kann, zumal weder Flucht- noch Verdunklungs- oder Tatwiederholungsgefahr bestehe.stol